Gemeinde Seevetal plant eigene Baumschutzsatzung

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Seevetal/Hittfeld. Die Gemeinde Seevetal plant die Einführung einer Baumschutzsatzung. Nahezu unbemerkt von weiten Teilen der Bevölkerung hat der Niedersächsische Landtag 2021 eine Änderung des Niedersächsischen Ausführungsgesetzes zum Bundesnaturschutzgesetz beschlossen, mit der Folge, dass das Bundesnaturschutzgesetz (hier § 17 Absatz 3) unmittelbar auch in der Gemeinde Seevetal Anwendung findet.

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Das bedeutet: War eine Fällung bis zur Gesetzesänderung eigentlich genehmigungsfrei, weil es beispielsweise vor Ort keine Baumschutzsatzung gibt, so ist sie seit 2021 durch die jeweilige Untere Naturschutzbehörde, hier der Landkreis Harburg, zu genehmigen. Die Gemeinde weist daher ausdrücklich darauf hin, dass schon jetzt die meisten Bäume geschützt sind und nicht ohne ausdrückliche Genehmigung gefällt, werden dürfen. In der Praxis führte die aktuelle Regelung zu großer Verunsicherung in der Bevölkerung über die Zuständigkeit, wo Anträge für Fällgenehmigungen zu stellen sind und wie diese gehandhabt werden. 

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Mit einer auf Seevetaler Gegebenheiten abgestimmten Baumschutzsatzung soll jetzt vor Ort Transparenz darüber geschaffen werden, welche Bäume geschützt sind, welche Ausnahmen es gibt und wie das Antragsverfahren läuft. Die inner- und außerorts geltende Satzung regelt zudem auch die Höhe der Geldbußen bei Verstößen. Speziell soll mit der Satzung die Gliederung und Belebung des Orts- und Landschaftsbildes durch den Erhalt eines insbesondere heimischen Großbaumbestandes sichergestellt werden. Damit einher geht die Sicherung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes, besonders der Schutz von Vögeln, Insekten oder Fledermäusen. Darüber hinaus wird der wesentlichen Verbesserung des Kleinklimas durch Beschattung, Verdunstung und Kohlenstoffdioxidbindung sowie der Sauerstoffbildung durch Bäume Rechnung getragen. Auch die Aufgabe von Bäumen beim Boden- und Gewässerschutz sowie der Abmilderung von Lärm- und Schadstoffimmissionen sollen mit der Satzung gewürdigt werden.

Der Seevetaler Ausschuss für Planung, Umwelt- und Klimaschutz wird sich in seiner Sitzung am 8. Juni mit der Verwaltungsvorlage beschäftigen. Die abschließende Beratung ist dann für die kommende Ratssitzung am 28. Juni vorgesehen. (dh/ein)

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