
Seevetal/Meckelfeld. Es ist 22 Uhr an einem Mittwochabend. Während die meisten Menschen längst Feierabend haben, klingelt bei Dominic Poppe das Telefon. Ein Mensch ist verstorben, die Angehörigen brauchen Hilfe. Dominic Poppe macht sich auf den Weg. Für ihn und seine Mitarbeiter ist das Alltag. Ein Alltag, über den kaum jemand spricht.
Dominic Poppe führt das Beerdigungsinstitut Poppe in Meckelfeld, einen Familienbetrieb mit mehr als 80 Jahren Geschichte. Der Betrieb ist im gesamten Landkreis Harburg tätig. Dominic Poppe selbst leitet das Unternehmen in dritter Generation. Für ihn ist die Arbeit im Bestattungswesen mehr als ein gewöhnlicher Beruf. Es geht um Menschen, um Würde, um die schwersten Momente im Leben der Hinterbliebenen.
In solchen Momenten spielt der Bestattungshelfer eine zentrale Rolle. Er holt Verstorbene ab, bringt sie ins Bestattungsinstitut und ist oft einer der ersten Menschen, mit denen Angehörige nach einem Todesfall sprechen. Die Aufgabe verlangt weit mehr als den Transport von einem Ort zum anderen. Jede Situation ist anders. Manchmal haben Familien Wochen Zeit gehabt, sich auf den Abschied vorzubereiten. Manchmal kommt der Tod völlig unerwartet. Entsprechend unterschiedlich sind die Begegnungen.
Die Arbeit fordert körperlich und emotional. Die Abholung und Überführung eines Verstorbenen verlangt Sorgfalt, Kraft, Empathie und den sicheren Umgang mit Hilfsmitteln. Hygienische Vorschriften müssen eingehalten werden, der Transport muss würdevoll erfolgen. Beim Beerdigungsinstitut Poppe muss niemand befürchten, mit dieser Verantwortung allein gelassen zu werden. Bei den Abholungen sind immer erfahrene Mitarbeiter dabei, die die Abläufe kennen und in schwierigen Situationen unterstützen.
Zwischen Tradition und modernen Abschieden
Das Bestattungswesen hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Während früher feste Traditionen die Abläufe bestimmten, wünschen sich Angehörige heute zunehmend individuelle Abschiede. Die Möglichkeiten reichen von klassischen Trauerfeiern bis zu sehr persönlichen Formen des Gedenkens. Dominic Poppe verbindet die langjährige Tradition seines Hauses mit modernen Ansätzen. Für ihn steht dabei immer der Mensch im Mittelpunkt. Wer täglich mit dem Tod konfrontiert wird, muss lernen, mit unterschiedlichen Schicksalen umzugehen und gleichzeitig professionelle Distanz zu bewahren. Professionalität bedeutet dabei nicht Gefühllosigkeit, sondern auch in emotional schwierigen Situationen handlungsfähig und emphatisch zu bleiben.
Sinnvolle Aufgabe neben dem Hauptjob
Menschen sterben nicht zwischen 9 und 17 Uhr. Auch nachts, an Feiertagen und am Wochenende muss ein Bestattungsinstitut erreichbar sein. Das Beerdigungsinstitut Poppe bietet deshalb einen Bereitschaftsdienst rund um die Uhr an. Die Bestattungshelfer unterstützen das Team insbesondere in den Abendstunden und am Wochenende. Für die Mitarbeiter bedeutet das, sich auf kurzfristige Einsätze einzustellen. Gleichzeitig kann die Tätigkeit als Nebenjob eine Möglichkeit für Menschen sein, einer sinnvollen Aufgabe nachzugehen, ohne den bisherigen Beruf aufzugeben.
Gesucht: Zuverlässige Menschen für verantwortungsvolle Aufgabe
Aktuell sucht das Beerdigungsinstitut Poppe Verstärkung auf Minijob-Basis. Gesucht werden zuverlässige und einfühlsame Menschen, die das Team bei der Abholung und Überführung von Verstorbenen im regionalen Bereich unterstützen. Eine abgeschlossene Ausbildung zur Bestattungsfachkraft wird nicht vorausgesetzt. Wichtiger sind Verantwortungsbewusstsein, Diskretion und die Bereitschaft, sich auf unterschiedliche Menschen und Situationen einzustellen. Ein Führerschein der Klasse B ist erforderlich. Die Bereitschaftszeiten liegen unter der Woche in den Abendstunden zwischen 18 und 22 beziehungsweise 23 Uhr. Am Wochenende ist nach Möglichkeit eine durchgängige Bereitschaft vorgesehen. Die Vergütung setzt sich aus einem Stundenlohn und Bereitschaftsprämien zusammen, die individuell vereinbart wird.
Für Dominic Poppe lässt sich der Kern seiner Arbeit auf einen einfachen Gedanken reduzieren: Menschen helfen, von Mensch zu Mensch. Bestattungshelfer begleiten Verstorbene nicht nur auf ihrem letzten Weg. Sie helfen auch denen, die zurückbleiben. Wer sich für eine Tätigkeit interessiert, kann sich direkt an das Beerdigungsinstitut Poppe St. Anschar, Alter Kirchweg 9 in Meckelfeld, wenden. Rufnummer 040–7682121, E‑Mail info@beerdigungsinstitut-poppe.de. (tj)














