Seevetal. Am Sonntag sind die Wähler in Seevetal aufgerufen, über vier politische Gremien abzustimmen. Insgesamt stehen jedem Wahlberechtigten zehn Stimmen zur Verfügung, verteilt auf Kreistag, Gemeinderat, Ortsrat und die Bürgermeisterwahl. Die Wahllokale sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet.
Gewählt werden vier verschiedene Vertretungen: Der Kreistag repräsentiert den gesamten Landkreis Harburg, der Gemeinderat vertritt die Interessen der Gemeinde Seevetal, und die Ortsräte sind für die einzelnen Ortsteile zuständig. Zusätzlich wird die Bürgermeisterin oder der Bürgermeister direkt gewählt.
Für Kreistag, Gemeinderat und Ortsrat stehen jeweils drei Stimmen zur Verfügung. Die Sitze werden im Verhältnis der erhaltenen Stimmen auf die Parteien und Wählergruppen verteilt. Eine Fünf-Prozent-Sperrklausel gibt es nicht. Die persönlich erhaltenen Stimmen der Kandidierenden entscheiden mit darüber, welche Personen in die Gremien einziehen.
Drei Möglichkeiten der Stimmvergabe
Die drei Stimmen können auf unterschiedliche Weise verteilt werden. Beim Kumulieren können alle drei Stimmen einer einzigen Person gegeben werden. Beim Panaschieren werden die Stimmen auf mehrere Personen oder Listen verteilt. So können beispielsweise drei verschiedene Kandidaten je eine Stimme erhalten, oder die Stimmen werden auf zwei verschiedene Listen aufgeteilt. Wichtig ist: Mehr als drei Stimmen pro Stimmzettel sind nicht erlaubt. Die Wähler müssen nicht alle drei Stimmen verwenden.

Direktwahl mit möglicher Stichwahl
Bei der Bürgermeisterwahl steht den Wählern eine Stimme zur Verfügung. Gewählt ist, wer mehr als 50 Prozent der gültigen Stimmen erhält. Erreicht niemand diese absolute Mehrheit im ersten Wahlgang, findet am Sonntag, 27. September, eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen statt.
Zur Stimmabgabe müssen Personalausweis und Wahlbenachrichtigung mitgebracht werden. Die Wahllokale sind am Sonntag von 8 bis 18 Uhr geöffnet. (tj)















