Spitzenreiter Fleestedt dreht Partie am Jahnplatz

Necat Özekinci hier im Duell mit Fleestedts Philipp Grzesik (weißes Trikot). Foto: Ingo Howe
Necat Özekinci hier im Duell mit Fleestedts Philipp Grzesik (weißes Trikot). Foto: Ingo Howe

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Seevetal/Fleestedt. Der TuS Fleestedt bleibt auch nach dem fünften Spieltag in der Kreisliga ohne Punktverlust und grüßt weiterhin von der Tabellenspitze. Beim TSV Winsen/Luhe musste der Spitzenreiter allerdings lange um den fünften Sieg bangen und drehte die Partie erst in der Schlussphase.

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Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte mit Chancen auf beiden Seiten ging es torlos in die Kabinen. Fleestedt erspielte sich dabei mehrfach gute Möglichkeiten, scheiterte jedoch am gut aufgelegten Winsener Schlussmann Oliver Niklas. Auch die Gastgeber kamen zweimal gefährlich durch, fanden aber ebenfalls ihren Meister im Tor des TuS Michele Gudewitz.

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Nach dem Seitenwechsel erwischte Winsen den besseren Start und ging in der 53. Minute durch Blaise Bigirimana mit 1:0 in Führung. Fleestedt tat sich gegen die nun griffigen Gastgeber zunächst schwer. Mit zunehmender Spieldauer machte sich jedoch die Qualität des breiten Kaders bemerkbar. Keith Sewera, erst in der 67. Minute eingewechselt, avancierte schließlich zum Matchwinner: In der 74. Minute erzielte er den Ausgleich und drehte die Partie sechs Minuten vor dem Ende mit seinem zweiten Treffer komplett.

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„Spiel gedreht und bis zum Ende für den Erfolg gekämpft“, bilanzierte Fleestedts Trainer Lennart Gögel. Zwar habe seine Mannschaft insbesondere im zweiten Durchgang nur selten ihr volles Potenzial entfalten können, am Ende zählten jedoch die drei Punkte und der nächste Erfolg.

Für Winsen bedeutete die Niederlage nach zuvor zwei Siegen einen Dämpfer. Besonders bitter: Nach der eigenen Führung brachte eine rote Karte für Torschütze Birigirama zusätzliche Unruhe in die Partie. In Unterzahl musste der TSV schließlich die entscheidenden Räume zulassen und den Spitzenreiter doch noch ziehen lassen. „Bitter, dass wir am Ende trotz couragierter Leistung ohne Zähler dastehen”, so Co-Trainer Enrico Röwer.

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