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Seevetal/Meckelfeld. Die Polizei hat am Donnerstag und Freitag im Landkreis Harburg 973 E‑Scooter überprüft und dabei zahlreiche Verstöße festgestellt. Die Kontrollen fanden unter anderem am Appenstedter Weg in Meckelfeld sowie in Buchholz und Winsen statt. Die Beamten waren jeweils morgens zu Schulbeginn und nachmittags zu Schulende im Einsatz.
„Die Unfallzahlen mit E‑Scootern sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen”, sagt Pressesprecher Jan Krüger. Deshalb standen die elektrischen Tretroller im Fokus der Verkehrskontrollen zum Schuljahresbeginn. Die Polizeiinspektion Harburg wurde bei der Aktion von der Bereitschaftspolizei Lüneburg sowie Einsatzkräften aus den Inspektionen Stade, Rotenburg, Lüneburg und der Polizei Hamburg unterstützt.
Die Beamten überprüften technische und rechtliche Voraussetzungen und führten aufklärende Gespräche mit den zumeist jugendlichen Fahrern. In 14 Fällen stellten die Polizisten Manipulationen an den Rollern fest.
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84 Stundenkilometer statt erlaubter 20
Besonders gravierend: Ein Jugendlicher hatte seinen E‑Scooter offenbar mit einer frei verfügbaren App so verändert, dass er auf dem Rollenprüfstand 84 Stundenkilometer erreichte. Erlaubt sind 20 Stundenkilometer. Die manipulierten Roller wurden teilweise für weitere Untersuchungen sichergestellt.

Weitere Verstöße waren 22-mal das Fahren zu zweit auf einem Roller, neunmal Handynutzung während der Fahrt und fünf nicht versicherte Fahrzeuge. Die Polizei stellte bei den Kontrollen fest, dass viele jugendliche Fahrer die geltenden Regeln nicht kannten oder ignorierten.
Diese Regeln gelten für E‑Scooter
Für die Nutzung von E‑Scootern gelten klare Vorschriften: Das Mindestalter beträgt 14 Jahre, eine Haftpflichtversicherung ist Pflicht. Nur eine Person darf auf dem Roller fahren, Gehwege sind tabu. Wer dagegen verstößt, muss mit Bußgeldern rechnen. (JOTO)
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