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Seevetal/Ramelsloh. Der MTV Ramelsloh hat dem TSV Winsen/Luhe erneut eine deutliche Niederlage zugefügt. Wie bereits vor zwei Wochen im Kreispokal setzte sich der Aufsteiger auch diesmal mit 7:1 durch – diesmal allerdings in der Luhestadt und damit trotz Heimvorteils der Gastgeber. Die „jungen Wilden“ aus Ramelsloh bestätigen damit eindrucksvoll, dass sie alles andere als ein gewöhnlicher Aufsteiger sind.
Schon früh zeichnete sich ab, dass Winsen gegen die spielstarken Gäste einen schweren Nachmittag vor sich haben würde. Silas Lechelt brachte Ramelsloh in der 12. Minute in Führung, ehe ein Eigentor nur sieben Minuten später das 0:2 bedeutete. Mathis Radünz erhöhte unmittelbar darauf auf 0:3 (20.). Auch in der Folge blieb Ramelsloh tonangebend.
Nach der Pause ging es für Winsen weiter bergab. Samuel Morisse erhöhte in der 50. Minute auf 0:4 und legte sieben Minuten später per Elfmeter zum 0:5 nach. Ein weiterer Treffer zum 0:6 folgte in der 72. Minute. Niklas Witte verkürzte in der 75. Minute ebenfalls per Strafstoß auf 1:6, doch nur drei Minuten später stellte Morisse mit seinem dritten Treffer des Tages den 7:1‑Endstand her.
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Winsen-Trainer Hendrik Tomczak musste die Überlegenheit des Gegners anerkennen: „Ramelsloh war uns heute in allen Bereichen überlegen. Besonders bei den Temperaturen kamen wir nicht wirklich in Ballbesitzphasen. Glückwunsch nach Ramelsloh.“
Ramelslohs Trainer Lars Henk sah eine Reaktion seiner Mannschaft auf die veränderte Herangehensweise des Gegners: „Nach dem deutlichen Pokalsieg gegen Winsen hat man den Luhestädtern schon angemerkt, dass sie heute etwas an der Herangehensweise ändern wollten. Aber auch das half nicht viel. Wir waren sofort spielbestimmend und erzielten einige sehenswerte Treffer. Am Ende stand wieder das 7:1 für uns auf der Anzeigetafel.“
Damit legt der Aufsteiger einen perfekten Start hin. Die Mischung aus zahlreichen Talenten der starken A‑Jugend und einer bereits eingespielten Mannschaft scheint Ramelsloh zu einem echten Faktor in dieser Saison zu machen. Für Winsen dürfte dagegen die Erkenntnis bleiben, dass gegen diesen Aufsteiger derzeit kaum ein Kraut gewachsen ist.
Weitere Ergebnisse zum Fussball Wochenende sowie Tabellen und die LAFU Elf gibt es auf landkreis-fussball.de (lafu)
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