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Seevetal/Moor. Feuerwehren aus Hamburg und Niedersachsen haben am Donnerstagabend einen schwer verletzten Autofahrer aus seinem Wagen befreit. Der Mann war auf dem Großmoordamm in Moor mit seinem VW Polo frontal mit einem Transporter zusammengestoßen.
Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Polo-Fahrer gegen 17.15 Uhr in den Gegenverkehr und kollidierte mit einem entgegenkommenden VW Crafter. Die Unfallstelle befand sich nur gut 200 Meter von der Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Hamburg entfernt.
Aufgrund zunächst unklarer Ortsangaben in den eingehenden Notrufen entsandten sowohl die Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg als auch die Rettungsleitstelle des Landkreises Harburg umfangreiche Kräfte zur Unfallstelle. Der Großmoordamm ist besonders bei Pendlern beliebt.
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Hamburger Feuerwehr übernimmt die Rettung
Von Hamburger Seite rückten der Löschzug der Feuer- und Rettungswache Harburg, ein Rettungswagen und der Notarzt der Berufsfeuerwehr Hamburg sowie ein weiterer Rettungswagen des DRK aus. Aus Niedersachsen machten sich die Feuerwehren aus Moor, Meckelfeld, Over-Bullenhausen und Maschen sowie ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug auf den Weg.
Als erste trafen aufgrund der räumlichen Nähe die Kräfte des Löschzugs der Wache Harburg am Unfallort ein. Dicht dahinter folgten die ersten niedersächsischen Einheiten. In enger Absprache übernahmen die Hamburger Kräfte die Befreiung des Verletzten, während die Einheiten aus dem Landkreis Harburg in Bereitstellung warteten.
Während der Fahrer des Transporters relativ glimpflich davonkam, erlitt der Polo-Fahrer schwere Verletzungen. Noch im Fahrzeug nahmen die Rettungskräfte eine umfangreiche Versorgung und Stabilisierung des Mannes vor.
Rettung dauert eine halbe Stunde
Parallel führten die Kräfte der Berufsfeuerwehr Hamburg unter Zuhilfenahme von hydraulischen Rettungsgeräten die Befreiung durch. Sie holten den Verletzten mittels Spineboard aus dem Wagen. Die Rettung dauerte rund 30 Minuten.
Der Polo-Fahrer kam notarztbegleitet in ein Hamburger Krankenhaus. Der Großmoordamm blieb für die Dauer der Rettungsarbeiten voll gesperrt. Die Polizei Seevetal hat die Ermittlungen zur Unfallursache übernommen. (dh)
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