Aufsteiger Ramelsloh überrascht Vorjahresfinalisten: Batsch trifft dreifach beim 7:1‑Kantersieg

Siegerselfie beim MTV nach dem furiosen Pokalauftakt am Sonntag. Foto: MTV Ramelsloh
Siegerselfie beim MTV nach dem furiosen Pokalauftakt am Sonntag. Foto: MTV Ramelsloh

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Seevetal/Ramelsloh. Der MTV Ramelsloh hat in der 1. Hauptrunde des Kreispokals ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Der Aufsteiger fegte den favorisierten TSV Winsen/Luhe auf eigener Anlage mit 7:1 (4:0) vom Platz und zog hochverdient in die nächste Runde ein. Die junge und spielfreudige Mannschaft um Dreifachtorschütze Jannis Batsch stellte den Vorjahresfinalisten immer wieder vor unlösbare Aufgaben.

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Auf dem Papier schien die Ausgangslage eindeutig. Während Ramelsloh als Aufsteiger in die neue Saison geht, stand die Mannschaft von Trainer Hendrik Tomczak in der vergangenen Spielzeit noch im Kreispokalfinale. Auf dem Platz waren die Rollen jedoch schnell verteilt. 

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Die Gastgeber erwischten einen Traumstart. Bereits in der dritten Minute brachte Jannis Batsch den MTV in Führung, ehe derselbe Spieler nur fünf Minuten später auf 2:0 erhöhte. Zwar hatte Winsen nach dem frühen Rückstand eine gute Phase, doch Ramelsloh überstand diese unbeschadet und schlug anschließend gnadenlos zurück.

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Ein verwandelter Foulelfmeter von Tim-Ole Bleich sorgte in der 20. Minute für das 3:0, ehe Batsch kurz vor der Pause mit seinem dritten Treffer des Tages auf 4:0 stellte. Direkt nach Wiederbeginn machten Fabian Schulz (46.) und Mika Petersen (51.) mit ihren Toren endgültig alles klar. Der Ehrentreffer von Blaise Bigirimana in der 79. Minute änderte nichts mehr am deutlichen Spielverlauf. Den Schlusspunkt setzte Mathis Radünz mit dem 7:1 in der Schlussminute.

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Ramelslohs Trainer Lars Henk freute sich über den gelungenen Pokalauftakt: „Wir sind perfekt ins Spiel gekommen und waren früh auf Kurs. Nach dem 2:0 hatte Winsen eine kurze starke Phase, doch danach haben unsere Jungs schnell alle Zweifel beseitigt. Der 7:1‑Sieg geht auch in der Höhe völlig in Ordnung. Jetzt freuen wir uns auf den nächsten Kracher gegen Luhdorf.“

Mit dem überzeugenden Erfolg unterstreicht der MTV Ramelsloh eindrucksvoll, dass mit der jungen Mannschaft in dieser Saison zu rechnen ist. Der Aufsteiger präsentierte sich spielfreudig, effektiv und voller Selbstvertrauen. Für den TSV Winsen/Luhe endet der Wettbewerb dagegen bereits in der ersten Runde – und das mit einer überraschend deutlichen Niederlage gegen den Neuling.

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