Polizei findet 60 Katzen in geparktem Auto in Seevetal

Die beschlagnahmten Katzen werden derzeit in Tierheimen medizinisch versorgt. Symbolfoto: KI-Generiert
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Seevetal. Ein aufmerksamer Zeuge hat am Freitag, 3. Juli, in einem Seevetaler Wohngebiet ein verdächtiges Fahrzeug entdeckt. Im Inneren fanden er und hinzugerufene Polizisten rund 60 Katzen, verteilt auf zahlreiche Transportboxen. Der Fall beschäftigt das Veterinäramt des Landkreises Harburg bis heute. Erst nach Recherchen von seevetal-aktuell.de bestätigte der Landkreis den Fall.

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Der Zeuge meldete das geparkte Auto mit Anhänger der Polizei. Bei der Überprüfung stießen die Beamten im Fahrzeuginneren auf zehn Tiertransportboxen mit Katzen. Im abgedeckten Anhänger befanden sich weitere Transportboxen mit rund 50 zusätzlichen Tieren. Einige der Katzen wirkten nach erster Einschätzung der Polizisten nicht gesund. 

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Das Veterinäramt des Landkreises Harburg wurde daraufhin informiert. Tierärzte untersuchten die Tiere noch vor Ort, beschlagnahmten sie anschließend und verteilten sie auf verschiedene Tierheime in der Region. Bernhard Frosdorfer, Sprecher des Landkreises Harburg, sagt: „Dort werden sie jetzt medizinisch versorgt und betreut.”

Was steckt hinter dem rätselhaften Katzenfund?

Nach aktuellem Stand geht der Landkreis davon aus, dass die Tiere mehreren verschiedenen Besitzern gehören. Frosdorfer betont, es habe sich nicht um Streunerkatzen gehandelt. Die Katzen seien auch nicht von der Straße eingefangen worden.

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Die genauen Umstände des Falls sind knapp zwei Wochen nach dem Fund noch immer nicht vollständig geklärt. Mitarbeiter des Veterinäramts arbeiten weiterhin an der Aufklärung. Sie prüfen auch, ob die Tiere an möglicherweise vorhandene Halter zurückgegeben werden können. Voraussetzung dafür ist laut Frosdorfer, dass keine Tierhaltungsverbote oder ähnliche Auflagen bestehen. Die Polizei hat bislang keine größeren Ermittlungen eingeleitet und wartet auf die Ergebnisse des Veterinäramts.

Landkreis bittet um Geduld

Sollten Katzen zur Vermittlung freigegeben werden, will der Landkreis dies gesondert bekannt geben. Bis dahin bittet der Landkreis darum, dass niemand im Kreishaus wegen einer möglichen Vermittlung der Tiere nachfragt. (JOTO)

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