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Seevetal/Landkreis Harburg. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Svenja Stadler begrüßt die vorgelegten Vorschläge der Alterssicherungskommission zu einer Rentenreform. „Die Kommission hat ihren überaus komplexen Auftrag bravourös gemeistert und ein Gesamtpaket vorgelegt, das dafür sorgt, dass es Verbesserungen für alle Generationen geben wird”, sagt Stadler.
Die Kommission besteht aus zehn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie drei jüngeren Bundestagsabgeordneten. Sie hat unabhängig von politischen Weisungen gearbeitet und ihre Empfehlungen früher als im Koalitionsvertrag vereinbart vorgelegt. Die Kommission empfiehlt einen ausgewogenen Reformansatz, der die Lasten und Chancen fair verteilen soll.
Das Reformpaket umfasst mehrere zentrale Elemente. Dazu gehört eine ergänzende kapitalgedeckte Komponente in der gesetzlichen Alterssicherung nach schwedischem Vorbild. Außerdem sieht das Konzept eine moderate Anpassung der Lebensarbeitszeit vor, wenn die Lebenserwartung steigt. Die Rentenentwicklung soll durch verlässliche Regeln stabilisiert werden. Zudem sollen weitere Erwerbsgruppen stärker an der Finanzierung des Systems beteiligt werden.
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Zügige Umsetzung angestrebt
Der Vorschlag wird von allen Mitgliedern der Kommission getragen. Er führt die unterschiedlichen Interessen von Beitragszahlern, Rentnern und künftigen Generationen in einem gemeinsamen Konzept zusammen.
Stadler zeigt sich zuversichtlich für das weitere Verfahren. „Auch wenn es bei kleineren Details, wie zum Beispiel bei Übergangsfristen im parlamentarischen Verfahren, noch zu Änderungen kommen kann, sollte alles Weitere nun zügig auf den Weg gebracht werden”, sagt die Abgeordnete. Mit einer erfolgreichen Umsetzung gebe es eine zukunftsfeste Sicherung der Beitragsbasis und eine gerechte Finanzierungsgrundlage.
Perspektivisch stärkere Steigerungen
Die Renten werden laut Stadler auch in Zukunft steigen. „In den kommenden Jahrzehnten perspektivisch sogar noch stärker als bisher”, sagt sie. Im Modell der Kommission seien alle Generationen bessergestellt als unter der aktuellen Rechtslage. (dh)
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