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Seevetal/Maschen/Stelle. Aus ungeklärter Ursache geriet am Samstagnachmittag das Schneidwerk eines Mähdreschers in Brand. Ein Landwirt war gerade dabei, ein Getreidefeld in der Straße Unter den Linden in Stelle abzuernten, als das Feuer ausbrach. Die Flammen griffen rasch auf das Feld über und breiteten sich schnell aus.
Der Landwirt reagierte geistesgegenwärtig. Er steuerte sein Gefährt vom Feld weg in Richtung Straße und kuppelte dort das brennende Schneidwerk ab. Mit einem Pulverlöscher und der Hilfe von Passanten konnte er das Feuer am Schneidwerk löschen. Der Brand auf dem Feld dagegen breitete sich weiter aus. Vom Wind angetrieben, liefen die Flammen auf ein naheliegendes Waldstück zu.
Um 16.25 Uhr alarmierte die Winsener Rettungsleitstelle die Freiwilligen Feuerwehren aus Stelle und Maschen mit dem Stichwort „Brennt Mähdrescher”. Die Einsatzkräfte rückten mit vier wasserführenden Fahrzeugen aus.
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Feuerwehren aus Maschen und Stelle verhindern Schlimmeres
Wenige Minuten nach der Alarmierung waren die beiden Feuerwehren am Brandort und leiteten sofort die Brandbekämpfung ein. Mit drei Strahlrohren gelang es den Kräften, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Unterstützung erhielten die Feuerwehrleute von ortsansässigen Landwirten. Diese grubberten mit ihren Traktoren rund um das Feuer eine breite Schneise, um die Ausbreitung zusätzlich einzudämmen. Der nachbestellte Abrollbehälter Wasser der Kreisfeuerwehr kam nicht mehr zum Einsatz.
Umfangreiche Nachlöscharbeiten
Trotz des schnellen Einsatzes verbrannten rund 2,2 Hektar des Getreidefelds. Mit den beiden geländegängigen Tanklöschfahrzeugen befuhren die Kräfte die abgebrannte Fläche und nahmen umfangreiche Nachlöscharbeiten vor. Nach eineinhalb Stunden war der Einsatz für die beiden Feuerwehren beendet. Wie hoch der Schaden an dem Mähdrescher ist, muss noch beziffert werden. (dh)
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