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Seevetal/Hörsten. Etwas mehr als eine Woche lang war der beliebte Rundweg am See im Großen Moor für Besucher gesperrt. Am Donnerstag rückte das Galabau-Unternehmen Koppermann aus Meckelfeld an, um die Nester des Eichenprozessionsspinners zu beseitigen. Mit Hubarbeitsbühne, Spezialausrüstung und Schutzanzügen machten sich die Fachleute an die Arbeit.
Die Gemeinde Seevetal hatte am Mittwoch, 1. Juli, die Sperrung des Rundwegs verfügt – seevetal-aktuell.de berichtete. Grund war der erhebliche Befall mit dem Eichenprozessionsspinner an den Eichenbäumen entlang des Weges. Besonders betroffen war der Abschnitt zwischen den Straßen Zwischen den Seen und Zürnkamp.
Die feinen Brennhaare der Raupe können bei Menschen und Tieren Hautreizungen und starken Juckreiz hervorrufen. Auch Beschwerden der Atemwege sind möglich. Die Gesundheitsrisiken machten die Sperrung notwendig. Bereits in den vergangenen Wochen waren im gesamten Gemeindegebiet vermehrt Nester entdeckt worden.
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Optimaler Zeitpunkt für Beseitigung

Der Zeitpunkt der Entfernung war bewusst gewählt. „Es macht Sinn, die Nester jetzt erst zu entfernen, weil die Raupen im Nest sich jetzt verpuppen. Bei einer früheren Entfernung hätten einzelne Raupen überbleiben können”, sagt Sören Koppermann, Geschäftsführer des beauftragten Unternehmens.
Die Mitarbeiter fuhren mit einer Hubarbeitsbühne nah an die Nester heran. Mit einer Art Sauger wurden die Nester samt den Tieren abgesaugt. Anschließend flammten die Fachleute letzte Rückstände an der Baumrinde ab. Die Raupen und Nester werden gesondert aufbewahrt und über die Müllverbrennung entsorgt.
Seevetals Bürgermeisterin Emily Weede schaute am Donnerstagmorgen am See vorbei und machte sich ein Bild von den Arbeiten. Sie lobte den schnellen und professionellen Einsatz der Fachfirma. „Der Badesee ist für die Bewohner Seevetals sehr wichtig. Auch außerhalb der Badezeit. Es lohnt sich auf jeden Fall, die Gefahrenquelle zu beseitigen”, sagt die Bürgermeisterin.
Wiedereröffnung zum Wochenende

Die Beseitigung der Raupennester in den betroffenen Bäumen kostet rund 2.500 Euro. Pünktlich zu den warmen Sommertemperaturen am Wochenende sollen die Arbeiten im Laufe des Freitags abgeschlossen sein. Anschließend will die Gemeinde den Rundweg wieder öffnen.
Besucher und Badegäste sollten in den kommenden Tagen dennoch vorsichtig sein. Einzelne Raupen oder die Brennhaare können noch am Boden zu finden sein. Mensch und Tier sollten daher mit Bedacht um den See laufen.
Der Eichenprozessionsspinner beschäftigt die Gemeinde Seevetal nahezu jedes Jahr. Immer im Juni und Juli sorgt die kleine Raupe an den Badeseen für Sperrungen. (dh)

















