Explosive Gefahr: Gasaustritt in leerstehendem Altenheim in Maschen – Polizei ermittelt

Das frühere Seniorenheim Falkenhof in Maschen. Foto: JOTO
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Seevetal/Maschen. Was als harmloser Besichtigungstermin begann, hätte in einer Katastrophe enden können. Am Sonntag, gegen 18.25 Uhr, bemerkten Zeugen am Eingang des leerstehenden ehemaligen Altenheims „Falkenhof” an der Straße Wilder Kamp starken Gasgeruch. Sie alarmierten sofort Feuerwehr und Polizei.

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Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten im Gebäude eine hohe Gaskonzentration messen. Die Gefahr war so groß, dass der Bereich um das Gebäude und die angrenzende Straße umgehend gesperrt werden mussten. Die Situation war brisant. 

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Im Keller entdeckten die Einsatzkräfte schließlich die Ursache: ein Loch in der Gasleitung. Nachdem die Feuerwehr das Loch abgedichtet und das Gebäude belüftet hatte, war die akute Gefahr gebannt.

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Gasleitung mutwillig beschädigt

Die Polizei sicherte am Einsatzort Spuren. Dabei stellte sich heraus: Die Gaszuleitung im Keller war mit einem Werkzeug vorsätzlich angeschnitten worden. Dadurch kam es zu dem unkontrollierten Gasaustritt. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannt ein.

Unklar ist bislang, seit wann das Gas bereits ausgetreten war. Die Polizei sucht nun Zeugen, denen verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des ehemaligen Seniorenheims aufgefallen sind. Hinweise nimmt der Zentrale Kriminaldienst telefonisch unter 04181–2850 entgegen. (dh)

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