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Seevetal/Hamburg. Mit dem Start der Sommerferien in Niedersachsen in dieser Woche beginnt im Norden die Hauptreisezeit. In der kommenden Woche ziehen Schleswig-Holstein und Hamburg nach. Autofahrer müssen sich auf zahlreiche Baustellen einstellen, die den Verkehr ins Stocken bringen werden. Besonders betroffen ist auch die Strecke zwischen Dibbersen und Hittfeld.
Bereits am Freitagabend um 22 Uhr wird es für Autofahrer auf der A1 eng. Die Autobahn in Fahrtrichtung Bremen wird zwischen Hamburg-Stillhorn und Hamburg-Harburg bis Montag, 6. Juli, 5 Uhr, komplett gesperrt. Grund sind vorbereitende Arbeiten für den Ersatzneubau der Süderelbbrücke. Die Autobahn GmbH Niederlassung Nord empfiehlt, den Großraum Hamburg möglichst weiträumig zu umfahren.
Carsten Butenschön, Direktor der Niederlassung Nord der Autobahn GmbH des Bundes, weiß um die Belastung für Reisende. „Wir wissen, dass Baustellen gerade zur Ferienzeit für viele Reisende ärgerlich sind”, sagt Butenschön. Gleichzeitig seien sie Voraussetzung dafür, dass Autobahnen und Brücken auch künftig leistungsfähig und sicher blieben. Wer seine Reise gut vorbereite und etwas mehr Zeit einplane, komme entspannter ans Ziel.
Neben der Vollsperrung müssen Autofahrer an mehreren weiteren Stellen mit Verzögerungen rechnen. Zwischen Dibbersen und Hittfeld laufen Brückenbauarbeiten. An den Norderelbbrücken bei Hamburg gelten Geschwindigkeitsreduzierungen und eine veränderte Verkehrsführung.
Auf der A7 sorgen der Elbtunnel und die Hamburger Tunnelkette für Engpässe. Dort laufen Bauarbeiten für den Altona Deckel sowie der Ausbau der Autobahn. Zwischen dem Horster Dreieck und Thieshope erstreckt sich eine sechs Kilometer lange Großbaustelle mit Fahrspursperrungen. Die bewusst gewählte Sperrung in Fahrtrichtung Bremen reduziert die Auswirkungen auf den aus Niedersachsen startenden Ferienreiseverkehr.
So kommen Urlauber entspannter ans Ziel
Die Autobahn GmbH rät, möglichst antizyklisch zu reisen und die Hauptverkehrszeiten zu vermeiden. Frühmorgens oder in den späten Abendstunden sei der Verkehr häufig deutlich entspannter. Autofahrer sollten ausreichend Zeitpuffer einplanen und genügend Getränke mitführen, insbesondere bei hohen Temperaturen und längeren Stauphasen.
Vor Reiseantritt sollten Reifen, Flüssigkeiten und Technik des Fahrzeugs geprüft werden, um Pannen während der Fahrt zu vermeiden. Wichtig sei zudem ein ausreichender Kraftstoff- oder Ladezustand, da der Verbrauch im Stau deutlich steigen könne. Die Autobahn GmbH appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, aufmerksam und rücksichtsvoll zu fahren, insbesondere in Baustellenbereichen. Bei beginnenden Staus gelte es, frühzeitig eine Rettungsgasse zu bilden. (dh)
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