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Seevetal. Die SPD-Bundestagsfraktion hat ein Positionspapier für besseren Kinder- und Jugendschutz beschlossen. Svenja Stadler, SPD-Bundestagsabgeordnete, erklärt dazu: „Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf ein gesundes Aufwachsen. Deshalb dürfen wir nicht länger akzeptieren, dass ungesunde Ernährung, Suchtmittel oder digitale Risiken für viele junge Menschen zum Alltag gehören.” Gute Prävention schütze, bevor Schäden entstehen, und eröffne faire Chancen für alle Kinder, unabhängig vom Geldbeutel ihrer Eltern, sagt Stadler.
Das Papier fordert konkrete Maßnahmen für einen besseren Kinder- und Jugendschutz sowie eine stärkere Präventionspolitik. Ziel ist es, gesundheitliche Risiken frühzeitig zu reduzieren, Familien zu entlasten und allen Kindern und Jugendlichen faire Chancen auf ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen.
Das Positionspapier enthält Forderungen zur Förderung gesunder Ernährung und zur Reduzierung des Zuckerkonsums. Zudem fordert die SPD-Bundestagsfraktion einen besseren Schutz vor Alkohol, Nikotinprodukten und Energy-Drinks. Die Stärkung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ist ebenfalls Teil des Papiers. Außerdem spricht sich die Fraktion für sichere digitale Räume, eine altersgerechte Medienbildung und den Ausbau von Bewegungs- und Präventionsangeboten aus.
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Investition in die Zukunft der Gesellschaft
Stadler betont: „Prävention ist keine Bevormundung, sondern eine Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft.” Wer Kinder früh schütze und unterstütze, schaffe die Grundlage für ein gesundes und selbstbestimmtes Leben und vermeide zugleich hohe gesellschaftliche Folgekosten, sagt Stadler. (dh)
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