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Seevetal. Die Gemeinde hat in den vergangenen Wochen vermehrt Nester des Eichenprozessionsspinners auf dem Gemeindegebiet festgestellt. Zum Schutz der Bevölkerung werden betroffene Bereiche entlang gemeindeeigener Wege und Einrichtungen mit Flatterband abgesperrt und mit Warnschildern gekennzeichnet.
Die Brennhaare der Raupen können bei Menschen und Tieren gesundheitliche Beschwerden verursachen. Zu den Symptomen zählen Hautreizungen, Juckreiz und Atemwegsbeschwerden. Die Gemeinde appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, die gekennzeichneten Bereiche zu meiden.
Besondere Vorsicht gilt für Kinder und Hunde. Diese sollen von den betroffenen Stellen ferngehalten werden. Die Gemeinde warnt ausdrücklich davor, Nester oder Raupen zu berühren oder eigenständig zu entfernen.
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Zahlreiche Nester am See entdeckt
Besondere Vorsicht ist derzeit im Bereich des Sees im Großen Moor geboten. Dort wurden zahlreiche Nester festgestellt. Grundsätzlich besteht auch in Waldbereichen mit hohem Eichenvorkommen eine erhöhte Gefährdung.
Eine flächendeckende Entfernung der Nester auf öffentlichen Flächen erfolgt nicht. Auf Privatgrundstücken liegt die Verantwortung bei den Eigentümern. Die Gemeinde bittet um Verständnis für die Schutzmaßnahmen und um erhöhte Aufmerksamkeit beim Aufenthalt im Freien. (dh)
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