Seevetal/Ramelsloh. Ein riskantes Fahrmanöver auf der A7 hat am Montagabend einen schweren Unfall ausgelöst und die Autobahn in Fahrtrichtung Hannover für rund sieben Stunden komplett blockiert. Ein Sattelzug kippte um und blieb quer über allen Fahrspuren liegen. Der 41 Jahre alte Fahrer wurde leicht verletzt. Der Unfallverursacher flüchtete von der Unfallstelle. Die Polizei sucht nun mit einem Zeugenaufruf nach dem flüchtigen blauen Kleinwagen.
Der Unfall ereignete sich am Montag, 8. Juni, gegen 19.10 Uhr zwischen den Anschlussstellen Ramelsloh und Thieshope – seevetal-aktuell.de berichtete. Nach dem Verlassen des Baustellenbereichs wechselte der Fahrer eines blauen Kleinwagens vom mittleren auf den rechten Fahrstreifen. Ein 41 Jahre alter Fahrer eines Sattelzuges war zu diesem Zeitpunkt bereits auf der rechten Fahrspur unterwegs. Um nicht mit dem Kleinwagen zusammenzustoßen, musste er nach rechts ausweichen.
Dabei kollidierte der Sattelzug mit der Außenschutzplanke. In der Folge kippte das Gespann auf die Seite und blieb quer über alle Fahrstreifen liegen. Der Fahrer des blauen Kleinwagens setzte seine Fahrt in Richtung Hannover fort, ohne sich um die Folgen seines Fahrmanövers zu kümmern. Der 41 Jahre alte Fahrer des Sattelzuges wurde bei dem Unfall leicht verletzt.
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Polizei bittet dringend um Hinweise
Für die Bergungsmaßnahmen musste die Autobahn in Richtung Hannover voll gesperrt werden. Erst gegen 2 Uhr in der Nacht zum Dienstag konnte die Sperrung wieder aufgehoben werden. Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 200.000 Euro.
Die Autobahnpolizei in Maschen bittet dringend um Hinweise zu dem flüchtigen blauen Kleinwagen. Wer am Montagabend gegen 19.10 Uhr auf der A7 zwischen Ramelsloh und Thieshope unterwegs war und Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich zu melden. Auch Hinweise zum Fahrer oder zum Verbleib des Fahrzeugs nimmt die Polizei entgegen. Zeugen erreichen die Autobahnpolizei telefonisch unter der Rufnummer 04105–620200. (dh)
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