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Seevetal/Fleestedt. Ein besonderer Erfolg an einem besonderen Tag: Beim 3. Internationalen Walking Football Cup in Fleestedt erreichte das Team von TransDia Deutschland am Samstag das Finale und unterlag erst im Elfmeterschießen knapp dem polnischen Team WF Pozytywni. Der Turniertag fiel auf den deutschlandweiten Tag der Organspende, ein symbolträchtiges Datum für die Spieler von TransDia. Der Verein vereint Dialysepatienten und Menschen mit Spenderorganen aus ganz Deutschland.
Ralf Struckhof, Teamkapitän von TransDia Deutschland und Spieler beim gastgebenden TuS Fleestedt, machte im Turnierverlauf die Bedeutung des Tages deutlich. Von seinem Team würde heute niemand auf dem Platz stehen, wenn es nicht Menschen gegeben hätte, die bereit waren, nach ihrem Tod ihre Organe für Transplantationen zur Verfügung zu stellen, sagte Struckhof aus Seevetal.
Der Weg ins Finale überraschte die Spieler selbst. In der Vorrunde belegte das Team den dritten Platz in ihrer Gruppe. Damit qualifizierten sie sich für den Europa-Cup, in dem alle Dritt- und Viertplatzierten antraten.
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Durchmarsch in der Hauptrunde
In der Hauptrunde folgte die Überraschung: TransDia Deutschland marschierte auf den ersten Platz durch und sicherte sich so die Qualifikation für das Finale gegen WF Pozytywni. Im entscheidenden Elfmeterschießen unterlagen die deutschen Spieler nur knapp.
Der Erfolg war keineswegs selbstverständlich. Erst im Mai 2025 wurde bei den Deutschen Meisterschaften von TransDia in Dresden erstmals Walking Football gespielt. Vor einem Jahr hatte das Team seine Turnierpremiere beim Walking Football Cup in Fleestedt.
Gemeinsames Training gestaltet sich schwierig, da die Spieler über ganz Deutschland verteilt leben. Umso höher ist die Leistung einzuschätzen, die das Team in Fleestedt abgeliefert hat. (dh)
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