
Seevetal/Maschen. Der TSV Winsen/Luhe hat das Kreispokalfinale erreicht und dabei den VfL Maschen nach einem dramatischen Halbfinale im Elfmeterschießen bezwungen. Für Maschen setzt sich hingegen die Negativserie fort – nach zuletzt zwei Niederlagen in der Liga ist nun auch im Pokal Endstation.
Über weite Strecken entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit wenigen klaren Chancen. Winsen ging in der 28. Minute durch Lukas Cibis in Führung, der überlegt ins lange Eck einschob. In der Folge blieb das Spiel offen, ohne dass sich eine Mannschaft entscheidend absetzen konnte.
Im zweiten Durchgang übernahm Maschen zunehmend die Kontrolle, ohne jedoch zwingend vor das Tor zu kommen. Erst in der Nachspielzeit gelang der Ausgleich: Nach einer Ecke traf Luca Frenzel zum 1:1 (90.).
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Im anschließenden Elfmeterschießen bewies Winsen jedoch die besseren Nerven und sicherte sich den Finaleinzug. „Meine Mannschaft hat eine große Mentalität gezeigt und sich am Ende verdient durchgesetzt, auch wenn wir über 90 Minuten kein gutes Spiel gemacht haben“, erklärte TSV-Trainer Hendrik Tomczak. Besonders Torhüter Steffen Franke und sichere Schützen vom Punkt ebneten den Weg ins Finale.
Auf der Gegenseite zeigte sich Maschens Trainer Philipp Zander enttäuscht: „Aktuell läuft es einfach nicht. Wir haben uns das selbst zuzuschreiben.“ Während Winsen nun dem prestigeträchtigen Finale entgegenblickt, steckt Maschen weiter in einer schwierigen Phase.
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