Hittfeld: Pädagogen lernen 3D-Druck und bekommen Geräte geschenk

Voller Eifer und Motivation sind die Teilnehmer bei der 3D-Druck- Qualifizierung bei der Sache – so wie Timon Appel und Daniel Schaudienst vom Egon‘s in Winsen. Foto: Landkreis Harburg
Voller Eifer und Motivation sind die Teilnehmer bei der 3D-Druck- Qualifizierung bei der Sache – so wie Timon Appel und Daniel Schaudienst vom Egon‘s in Winsen. Foto: Landkreis Harburg
Werbung

Seevetal/Hittfeld. Das Medienzentrum Landkreis Harburg hat eine Qualifizierungsreihe für Pädagogen zum Thema 3D-Druck gestartet. Das Besondere: Die teilnehmenden Schulen und Bildungsinstitutionen erhalten jeweils einen 3D-Drucker geschenkt. Mit 32 Teilnehmern war die Veranstaltung nach nur 48 Stunden ausgebucht.

Werbung

Die Qualifizierung umfasst drei Module. Vertreter von weiterführenden Schulen und außerschulischen Bildungsinstitutionen nehmen jeweils im Tandem teil. Die Pädagogen erhalten nicht nur Wissensinput und können den 3D-Druck im DIGILAB des Medienzentrums ausprobieren, sondern bekommen auch die Technik für ihre Einrichtung. 

Werbung

Ekkehard Brüggemann, Leiter des Medienzentrums Landkreis Harburg, und Martin Janik, Medienberater des Niedersächsischen Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung, führten die Teilnehmer in die 3D-Druck-Technik ein. „Ohne 3D-Druck hätten wir heute viel weniger Möglichkeiten, Dinge selber in die Hand zu nehmen”, sagt Brüggemann. „Umso wichtiger ist es, auch Jugendliche frühzeitig mit der Technik vertraut zu machen.”

+++ Melde dich jetzt für unseren WhatsApp-Newsticker an und erhalte die wichtigsten Nachrichten direkt auf dein Handy! – Hier klicken und abonnieren +++

Einsatz in verschiedenen Fächern geplant

Die Bedeutung von 3D-Druck werde immer weiter zunehmen und bewirke schon jetzt weitreichende wirtschaftliche Veränderungen, sagt Brüggemann. „Daher ist es von besonderer Bedeutung, den 3D-Druck fächerübergreifend in die Lehrpläne zu integrieren. Das ist auch ein Stück Berufsorientierung und Vorbereitung für die Jugendlichen.” 

Einige Schulen wollen fortlaufende Projekte starten und beispielsweise Modelle und Bauteile für den Unterricht in Kunst, Physik, Mathematik und Technik herstellen. Andere haben vor allem die Förderung von Kreativität und technischem Verständnis im Blick. „Wir wollen den Schülerinnen und Schülern zukunftsweisende Kompetenzen näherbringen und Spaß und Freude am 3D-Druck entwickeln”, heißt es in einem Statement der Teilnehmer.

Das DIGILAB im Medienzentrum in Hittfeld gestaltet Bildungssettings für pädagogische Fachkräfte und bietet Qualifikationen für pädagogisch arbeitende Multiplikatoren. Die Angebote richten sich nicht nur an Schulen, sondern auch an bildungsorientierte Vereine und Jugendpflegeeinrichtungen. (dh)

Werbung
M&K Anzeige - Klicken um die Webseite zu besuchen
Lehmann Anzeige - Klicken um die Webseite zu besuchen
Club CCM Anzeige - Klicken um die Webseite zu besuchen
WABA Anzeige - Klicken um die Webseite zu besuchen