
Seevetal/Hamburg. Sieben Spielerinnen und Spieler vom TuS Fleestedt waren dabei, als erstmals deutsche Auswahlteams im Walking Football bei einem internationalen Turnier antraten. Beim Drei Nationen Cup am Samstag, 28. März, auf dem Gelände des Hamburger Fußball Verbands trafen Teams aus Schweden, Polen und Deutschland aufeinander.
Rüdiger Otto und Tom Bernard spielten für Deutschland in der Altersklasse 60 plus, Felix Hagenauer und Sven Hirschböck bei den 50 plus. Im Frauenteam standen Virginia Keller, Alina Schmidt und Amelie Vergin für die deutsche Auswahl auf dem Platz. Gespielt wurde nach UEFA-Regeln, die für die deutschen Walking Footballer gewöhnungsbedürftig sind.
Anders als hierzulande üblich gibt es einen Torwart, es wird auf Kleinfeldtore gespielt und der Ball darf nicht nur hüfthoch, sondern bis auf Höhe der Torlatte gespielt werden. Die Vorbereitung war minimal: nur ein einziges Training hatten die drei deutschen Teams vorher gemeinsam absolviert. In den Auswahlteams spielten neben Akteuren aus Hamburg auch Kicker aus Kaltenkirchen, Buchholz, Magdeburg und vom FC Schalke 04 aus Gelsenkirchen. Jede Partie dauerte 25 Minuten, die Teams trafen jeweils zweimal aufeinander.
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Polen dominiert bei den Männern
Bei den Männern 50 plus setzte sich das polnische Team mit drei Siegen und einem Unentschieden durch, vor Schweden und Deutschland. Auch in der Altersklasse 60 plus gewann Polen. Die Schweden landeten punktgleich und mit gleicher Tordifferenz auf Platz zwei. Den Ausschlag für Polen gaben 13 eigene Treffer, während die Schweden lediglich auf zwölf Tore kamen. Bei den Frauen gewann das schwedische Team. Polen und Deutschland lieferten sich ein Kopf an Kopf Rennen. Im ersten Aufeinandertreffen gewann Polen mit einem Tor Vorsprung, im Rückspiel traf Deutschland einmal mehr. Allerdings hatte Polen im Rückspiel gegen Schweden unentschieden gespielt, so dass die Polinnen mit einem Punkt Vorsprung den zweiten Platz einnahmen.
Die Pokale bei der Siegerehrung überreichte Christian Klahn, Schatzmeister des Hamburger Fußball Verbands, zusammen mit Jean Künzel, der die Turnierorganisation übernommen hatte. „Ihr habt heute ein superfaires Turnier gespielt und wieder gezeigt, dass Walking Footballer sich über Grenzen hinweg gut verstehen”, sagte Künzel. Dieser Sport habe viel Potential, nicht nur vor Ort, sondern auch international. (dh)















