300.000 Euro Förderung: Gradierwerk und Spielplatz in der Mattenmoorstraße geplant

Am ehemaligen Brunnen in der Mattenmoorstraße entsteht das neue Gradierwerk. Von links: Nico Alonso Sanchez (KerVita), Michael Mammes (Wirtschaftsförderer Gemeinde Seevetal), Bürgermeisterin Emily Weede, Dennis Hamann, (Vorsitzender des Mittelstands- und Gewerbeverein Meckelfeld e.V.), Sören Koppermann (2. Vorsitzender des Mittelstands- und Gewerbeverein Meckelfeld e.V.) Foto: Gemeinde Seevetal
Am ehemaligen Brunnen in der Mattenmoorstraße entsteht das neue Gradierwerk. Von links: Nico Alonso Sanchez (KerVita), Michael Mammes (Wirtschaftsförderer Gemeinde Seevetal), Bürgermeisterin Emily Weede, Dennis Hamann, (Vorsitzender des Mittelstands- und Gewerbeverein Meckelfeld e.V.), Sören Koppermann (2. Vorsitzender des Mittelstands- und Gewerbeverein Meckelfeld e.V.) Foto: Gemeinde Seevetal

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Seevetal/Meckelfeld. Das Quartier um die Mattenmoorstraße bekommt 300.000 Euro Förderung vom Land Niedersachsen. Mit einem Gradierwerk, das salzige Meeresluft erzeugt, einem Generationenspielplatz und digitalen Orientierungshilfen soll die alte Ortsmitte Meckelfelds an die neue Mitte angebunden werden. 

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Das Projekt ist eines von 40 in Niedersachsen, das im Programm „Zukunftsräume Niedersachsen” den Zuschlag erhielt. Regionalentwicklungsministerin Melanie Walter überreichte die Bewilligungen am Mittwoch, 11. März. Das Programm unterstützt zentrale Orte in ländlichen Regionen bei der Sicherung von Infrastruktur, Versorgung und kulturellem Leben. 

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Für Meckelfeld bedeutet dies konkrete Maßnahmen zur Aufwertung der Mattenmoorstraße und zur funktionalen Anbindung des alten Ortszentrums. Auf der Mattenmoorstraße entsteht unter anderem ein kleines Gradierwerk, eine Art Saline, zum gesunden Entspannen. Der Standort ist am alten Brunnen in der Mattenmoorstraße vorgesehen. Weiterhin plant die Gemeinde einen Generationenspielplatz für Jung und Alt.

Nico Alonso Sanchez, Heimleitung von KerVita, freut sich über die Entwicklung. „Wir freuen uns für unsere Bewohner, dass das Gradierwerk in unserer direkten Nachbarschaft salzige ‘Nordseeluft’ produzieren soll”, sagt er. Das sei sicher der Gesundheit zuträglich. „Und insgesamt ist es toll, dass hier ein generationsübergreifender Mittelpunkt entsteht”, sagt Alonso Sanchez.

Die Bürgerbeteiligung ist fester Bestandteil der Projektidee. Der direkte Dialog mit den Einwohnern findet während der Konzeptionsphase und während der Ausführung der Planungen statt. Die Bevölkerung wird von der Planung der Spielgeräte bis hin zur Ausführung von Maurerarbeiten eng in das Projekt eingebunden.

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Digitale Stelen weisen den Weg

Das Quartier wird mit Elementen der Schwammstadt ausgestattet. Das Wegenetz westlich der Mattenmoorstraße wird ergänzt. Digitale Informationsstelen zeigen künftig die Wege zum nächsten Bäcker, zum Arzt oder zum Friseur. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 516.950 Euro, von denen 300.000 Euro durch die Landesförderung gedeckt sind.

Bürgermeisterin Emily Weede betont die Bedeutung der Unterstützung. „Es ist ermutigend, dass wir Unterstützung durch das Land erfahren”, sagt sie. Die Neuerungen kämen schließlich den Einwohnern in Meckelfeld zugute. „Mir ist die Bürgerbeteiligung bei diesem Projekt sehr wichtig: Die Bevölkerung wird von der Planung der Spielgeräte, bis hin zur Ausführung von Maurerarbeiten eng in das Projekt eingebunden”, sagt Weede.

Dennis Hamann, Vorsitzender des Mittelstands- und Gewerbevereins Meckelfeld, begrüßt die Entwicklung ebenfalls. „Die Gemeinde hat uns von Anfang an in die Planungen einbezogen”, erzählt er. „Wir finden es großartig, dass nach so vielen Jahren hier Veränderungen stattfinden. Wir nehmen an, dass sich das Projekt auch auf die Gewerbetreibenden in Meckelfeld positiv auswirken wird”, so Hamann. 

Aktuell wird ein geeignetes Landschaftsarchitekturbüro gesucht, das die Projektbausteine in ein Gesamtkonzept überführt. Schon in den nächsten Wochen wird es verschiedene Gelegenheiten geben, sich über das Projekt und die Möglichkeiten der Beteiligung zu informieren. Vermessungen der Mattenmoorstraße und Bodenuntersuchungen erfolgen in nächster Zeit. Der Projektzeitraum reicht bis Ende 2028. (dh)

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