Warnstreik bei Bus und Bahn am Montag: Auch Seevetal betroffen?

Ein Bus der KVG. Foto: KVG
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Seevetal. Pendler aus der Region können aufatmen: Der bundesweite Streik im öffentlichen Nahverkehr am kommenden Montag betrifft Niedersachsen nicht. Die Gewerkschaft ver.di hat zwar zum Arbeitskampf aufgerufen, doch für den Landkreis Harburg und gesamt Niedersachen gilt eine Ausnahmeregelung.

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Der Grund für die Verschonung ist die sogenannte tarifliche Friedenspflicht. Sie besagt: Während ein Tarifvertrag läuft, dürfen die Vertragsparteien zu den darin geregelten Themen keine Arbeitskämpfe führen. Nach Darstellung von ver.di sind in Niedersachsen rund 5.000 Beschäftigte von dieser Regelung erfasst. Die Gewerkschaft betont allerdings, dass die Friedenspflicht nur vorübergehend gilt. 

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Bei der KVG als nichtkommunaler Betrieb kommt sowieso ein anderer Tarifvertrag zur Anwendung. Dieser läuft noch für längere Zeit – Tarifverhandlungen sind daher bei der KVG sowieso derzeit ausgeschlossen. 

Anders sieht es für Pendler aus, die nach Hamburg fahren. Die Hansestadt ist vom Streik betroffen. Besonders Bergedorf und der Hamburger Westen spüren die Auswirkungen: Dort fallen die Busse der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein aus. Wer aus Seevetal in diese Stadtteile pendelt, muss sich auf Einschränkungen einstellen.

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Noch ist unklar, ob sich auch die Mitarbeiter der Hamburger Hochbahn am Streik beteiligen. Diese Entscheidung soll am Montagvormittag fallen. Sollte die Hochbahn streiken, wären auch U‑Bahnen und weitere Buslinien betroffen. Pendler sollten sich deshalb kurzfristig über die Lage informieren. (tj)

UPDATE, 30.1.2026, 17 Uhr: Die HOCHBAHN teilt mit, dass auch ihre Buslinien vom Streik betroffen sein werden. Das bertrifft für Seevetal dann vor allem die Lininen in Meckelfeld und Fleestedt. 

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