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Seevetal/Beckedorf/Metzendorf. Die Freiwillige Feuerwehr Beckedorf-Metzendorf blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Bei der Jahreshauptversammlung am Freitag, 23. Januar, im Gerätehaus Woxdorf zog Ortsbrandmeister Ole Oppel ein positives Fazit. Die Wehr rückte 2025 zu 29 Einsätzen aus, darunter fünf Brände, zwölf technische Hilfeleistungen und zwölf Fehlalarme.
Besonders fordernd war der nächtliche Großbrand eines Reetdachhauses im benachbarten Emmelndorf. 18 Kameradinnen und Kameraden waren dabei über viele Stunden im Einsatz, darunter acht Atemschutzgeräteträger. Der Einsatz zeigte die hohe Belastbarkeit der Wehr und das verlässliche Zusammenspiel mit den Nachbarfeuerwehren.Personell entwickelte sich die Feuerwehr positiv. Zum Jahresende zählte die Einsatzabteilung 35 aktive Mitglieder, davon sechs Frauen.
Die Versammlung brachte zudem neue Funktionsträger hervor. Yasmin Hildebrandt wurde zur Schriftführerin gewählt. Maximilian Ludwig übernahm offiziell das Amt des stellvertretenden Schriftführers, das er bereits seit Mitte 2025 kommissarisch ausübte. Als Kassenprüfer wurde Detlef Chmiel gewählt.
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Zwei Kameraden in Ehrenabteilung verabschiedet
Die Wehr verabschiedete zwei langjährige Mitglieder in die Alters- und Ehrenabteilung. Michael Becker und Joachim Becker gehören beide seit 1978 der Feuerwehr an. Joachim Becker führte die Wehr viele Jahre erst als stellvertretender und später als Ortsbrandmeister. Beide Kameraden erhielten für ihr langjähriges Wirken ein Präsent.
Ein Höhepunkt war die Indienststellung des neuen Mittleren Löschfahrzeugs. Sieben Kameraden holten das Fahrzeug nach langer Planungs- und Bauzeit in Görlitz ab. „Dieses Fahrzeug bringt uns technisch auf ein neues Niveau”, sagt Oppel. Seit Anfang Dezember stärkt das Löschfahrzeug die Einsatzmöglichkeiten erheblich.
Auch bei Wettbewerben war die Wehr erfolgreich. Erstmals seit vielen Jahren stellte die aktive Abteilung wieder eine Wettbewerbsgruppe, die auf Gemeindeebene den fünften Platz erreichte. Neben dem Einsatzdienst prägte die Feuerwehr das Dorfleben mit zahlreichen Veranstaltungen. Osterfeuer, Kinderfest, Abendwanderung, Oktoberfest, Laternenumzug und der lebendige Adventskalender trugen zum Gemeinschaftsgefühl bei.
Für 2026 stehen weitere Herausforderungen an. Die Ausbildung wird durch ein neues modulares System umfangreicher. Zudem macht die Wehr Fortschritte bei der Grundstückssuche für ein neues Feuerwehrhaus. Die Mitgliedergewinnung bleibt auch in diesem Jahr ein wichtiges Ziel. „Unsere Feuerwehr lebt von jedem Einzelnen – ohne dieses Engagement wären wir nicht das, was wir heute sind”, sagt Oppel. (dh)
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