
Seevetal/Hittfeld. Wegen erheblicher Schäden müssen fünf Hainbuchen im Bereich des Rathauses in Hittfeld gefällt werden. Die Bäume sind von einem Pilz befallen und nicht mehr standsicher. Die Fällarbeiten erfolgen Ende Dezember oder Anfang Januar.
Im Rahmen regelmäßiger Baumkontrollen stellte die Gemeinde an den Hainbuchen erhebliche Schäden fest. Zwei Bäume zeigen größere Faulstellen im Stamm. Eine Untersuchung mittels eines Resistographen ergab eine verbleibende Restwandstärke von lediglich etwa 25 Zentimetern in beiden Bäumen. Da die Bäume einen außergewöhnlich großen Stammdurchmesser haben, reichen diese Werte nicht für eine ausreichende Stand- und Bruchsicherheit aus.
Alle fünf Hainbuchen sind mit dem Erreger des sogenannten Hainbuchensterbens befallen. Die Erkrankung führt zu einer fortschreitenden Schwächung der Vitalität und Holzstruktur. Der Pilz Anthostoma decipiens war fast 150 Jahre als Zersetzer von liegendem Totholz bekannt und befällt seit wenigen Jahren auch alte Hainbuchen. Experten vermuten, dass der Klimawandel das Verhalten des Pilzes verändert hat. Eine Heilung ist nicht möglich.
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Die Gemeinde bedauert den Verlust der ortsbildprägenden Bäume. Die Sicherheit der Besucher des Rathauses und des Standesamtes sowie der Patienten des angrenzenden Apotheken- und Ärztehauses haben jedoch Vorrang. Um das Ortsbild wieder aufzuwerten, sollen neue Bäume gepflanzt werden. Voraussichtlich kommen Sommerlinden an derselben Stelle zum Einsatz. (dh)

















