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Seevetal/Landkreis Harburg. Eine beeindruckende Summe von 12.500 Euro haben das Jobcenter Landkreis Harburg und die Bäckerei Soetebier für das Frauenhaus im Landkreis Harburg gesammelt. Die Spendenaktion fand im November in allen 14 Filialen der Bäckerei statt. Das Geld kommt nun gewaltbetroffenen Frauen und ihren Kindern zugute.
Vom 1. bis zum 30. November beteiligten sich alle Soetebier-Filialen an der weltweiten Kampagne „Orange the World”. Die Aktion knüpfte an den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November an. Die Spendensumme setzte sich aus zwei Prozent des gesamten Kartenzahlungsumsatzes aller Filialen sowie einer zusätzlichen privaten Spende der Familie Soetebier zusammen.
Wiebke Rehr, Geschäftsführerin des Jobcenters Landkreis Harburg, freut sich über das Ergebnis. „Wir wollten in diesem Jahr mehr tun, als nur zu sensibilisieren”, sagt Rehr. Frauen, die von Gewalt betroffen sind, brauchen Schutz, Stabilität und konkrete Unterstützung. Dass gemeinsam mit der Bäckerei Soetebier und den Menschen in der Region eine so bedeutende Summe erreicht werden konnte, sei ein starkes Signal der Solidarität.
Initiatorinnen ziehen positive Bilanz
Die Initiatorinnen der Aktion, Brigitte Oboda, Gleichstellungsbeauftragte des Jobcenters, und Brigitte Niemann-Rempe, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, betonen die Bedeutung des Engagements. „Uns war wichtig, das Thema noch stärker in die Region zu tragen und nicht nur darüber zu sprechen, sondern auch etwas spürbar zu bewegen”, sagen die beiden. Die 12.500 Euro zeigen, wie groß die Bereitschaft ist, Frauen in schwierigen Situationen zu unterstützen.
Die Bäckerei Soetebier unterstützte die Aktion mit großem Engagement. Heidi Soetebier erklärt, dass sofort klar gewesen sei, sich zu beteiligen. „Wir haben mit großer Freude gesehen, wie viele unserer Kundinnen und Kunden durch ihre Kartenzahlungen einen Beitrag leisten wollten”, sagt Soetebier. Sie bedankt sich auch bei den Mitarbeitenden, die der Aktion den nötigen Raum gegeben haben. Die Spendenaktion als Familie zu unterstützen, sei bei so einem wichtigen Thema selbstverständlich.
Terrassenüberdachung für Kinder geplant
Lara Rieckmann vom Frauenhaus nimmt die Spende dankbar entgegen. Das Geld wird für ein Projekt eingesetzt, das schon länger realisiert werden sollte, aber finanziell bisher nicht möglich war. „Wir werden das Geld für die Instandhaltung und Aufwertung unseres Außenbereichs einsetzen”, erklärt Rieckmann. Unter anderem soll die Terrasse eine Überdachung erhalten, damit die Kinder auch bei Regen trocken draußen spielen können.
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Die gemeinsame Aktion hat gezeigt, wie viel erreicht werden kann, wenn regionale Partner Verantwortung übernehmen und sich geschlossen gegen Gewalt gegen Frauen stellen. Alle Akteure sind sich einig, dass der Einsatz für gewaltbetroffene Frauen auch künftig ein wichtiges Anliegen sein wird. „Gewalt gegen Frauen darf keinen Platz haben und Betroffene sind nicht allein”, fasst Rehr zusammen. (tj)

















