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Seevetal/Landkreis Harburg. Beamte des Zentralen Kriminaldienstes haben Mitte November einen mehrtägigen Schwerpunkteinsatz gegen die Verbreitung von Missbrauchsabbildungen von Kindern und Jugendlichen durchgeführt. Innerhalb einer Woche vollstreckten sie mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei und der Verfügungseinheit 27 Durchsuchungsbeschlüsse und stellten dabei 233 Datenträger im Landkreis Harburg sicher.
Die Bekämpfung solcher Straftaten bildet seit Jahren einen Arbeitsschwerpunkt im Zentralen Kriminaldienst. Die Durchsuchungen seien effizient verlaufen, sagt Polizeikommissar Marek Hesse von der Verfügungseinheit. Die Betroffenen hätten sich in der Regel sehr kooperativ gezeigt. Leider machten sich manchmal Jugendliche selbst strafbar, die aus Unwissenheit intime Bilder von sich oder anderen versendeten. Hesse appelliert an Eltern, rechtzeitig mit ihren Kindern über diese Themen zu sprechen und sie zu sensibilisieren.
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Polizeioberkommissar Jonathan Kranich, Leiter des Sachgebiets, berichtet, dass die Ermittler einen Großteil der Hinweise über die amerikanische Organisation NCMEC erhielten. Die Täterschaft treffe man in allen Bevölkerungsschichten an, unabhängig von Alter, Herkunft und Einkommen. Das sei neben dem 23-jährigen Single auch der 48-jährige Familienvater. Eine große Herausforderung stelle der Umstand dar, dass sich die Täter immer neue Bezugsquellen und soziale Netzwerke suchten, um Dateien auszutauschen. (dh)
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