Seevetal/Fleestedt. Fünf Spieler des TuS Fleestedt nahmen an einem Walking Football-Turnier unter dem Tafelberg in Kapstadt teil. Es war der erste Auftritt von deutschen Walking Footballern bei einem Turnier in Südafrika. Insgesamt reisten 18 Spieler aus Deutschland nach Südafrika.
Die Gruppe bestand aus elf Spielern des FC Schalke 04, fünf Spielern des TuS Fleestedt, einem Spieler von TransDia Deutschland und einer Spielerin der TSG Reiskirchen. Sie waren die einzigen Vertreter aus Europa bei dem Turnier.
Die deutschen Teilnehmer traten in zwei Mannschaften an. Team Germany I bildeten Spieler aus Gelsenkirchen, Team Germany II setzten sich aus den Fleestedtern und den übrigen Teilnehmern zusammen. Beide Teams trafen auf Mannschaften aus Südafrika und Namibia.
Organisiert hatte die Reise Luc Heeckt, Schiedsrichter und Walking Footballer beim TuS Fleestedt. Am Eröffnungsabend am Freitag, 15. November, hielt er einen kurzen Vortrag über Walking Football in Deutschland. Ein wichtiger Unterschied wurde dabei deutlich: In Deutschland wird mit sechs Feldspielern gespielt, in Südafrika kommt ein Torhüter hinzu. Diese Aufgabe übernahm Heeckt im Team Deutschland II selbst.
Die Eröffnungsspiele am Freitagabend gingen beide unentschieden aus. Germany I spielte gegen Walking Football Cape Town II 1:1, Germany II gegen WF Cape Town 0:0.
Starker Wind und Sandstürme
Am Samstag begrüßten starker Wind und Sandstürme die Teilnehmer. Germany I gewann gegen Laudium mit 5:0 und spielte gegen Namibia 0:0. Im Viertelfinale siegte das Team mit 1:0 gegen die Cape Town All Stars. Im Halbfinale unterlag die Mannschaft mit 0:3 gegen Port Elisabeth. Am Ende erreichte Deutschland I den dritten Platz.
Germany II startete mit einem weiteren Unentschieden gegen Kuils River in den zweiten Turniertag. Anschließend unterlag das Team mit 1:2 gegen Laudium II. Mit 65 Jahren war dieses Team im Ü50-Turnier das älteste. Turniersieger wurde das Team aus Port Elisabeth.
Bei dem Turnier in Kapstadt ging es nicht nur um die sportlichen Ergebnisse. Im Vordergrund standen Kontakte und das gemeinsame Erlebnis bei der Premiere der deutschen Walking Footballer in Südafrika. (dh)























