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Seevetal/Maschen. Nach mehr als neun Jahren Sperrung wird die Decatur-Brücke in Maschen teilweise wieder befahrbar. Am Freitag, 10. Oktober, erfolgt die Freigabe von etwa zwei Dritteln der Brücke – allerdings zunächst nur für berechtigte Fahrzeuge.
Die 750 Meter lange Brücke, die über Europas größten Güterbahnhof führt, war seit September 2016 komplett gesperrt. Nach der Zusage der Förderung durch das Land Niedersachsen begannen Anfang 2024 die Sanierungsarbeiten an der Konstruktion, die von 18 Pfeilern und zwei Widerlagern getragen wird.
Die bisherige Notzufahrt durch den Rangierbahnhof Maschen, die seit dem 3. Juli genutzt wurde, kann mit der Teilfreigabe aufgegeben werden. Berechtigte Fahrzeuge dürfen künftig von der Gemeinde Stelle kommend über die sanierte Rampe Hörsten auf den freigegebenen Brückenabschnitt fahren.
Nur für Berechtigte
Der Weg führt von dort bis zur südlichen bahneigenen Rampe, über die das Bahngelände mit der DB Verwaltung, DB Cargo und DB Instandsetzung erreicht werden kann. Für den privaten Verkehr bleiben sowohl die Rampe Hörsten als auch der teilweise fertiggestellte Brückenabschnitt weiterhin gesperrt.
Namensgebung und Bedeutung
Die Brücke trägt den Namen der US-amerikanischen Partnerstadt Decatur und stellt eine wichtige Wegeverbindung dar. Sie erschließt zudem ein bahneigenes Gewerbegebiet, das sich im Zentrum der weitläufigen Gleisanlagen befindet.
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Die komplette Fertigstellung der Brücke ist für Ende 2026 geplant. Erst dann wird die Verbindung auch für den privaten Verkehr freigegeben. (tj)
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