Seevetal. Der Seevetaler Gemeinderat hat einstimmig beschlossen, den bisherigen Kommandowagen des Gemeindebrandmeisters nach einer Neubeschaffung für dessen Stellvertreter zu nutzen.
Die Freien Wähler hatten ursprünglich die Neuanschaffung eines eigenen Kommandowagens (Kdow) für den stellvertretenden Gemeindebrandmeister beantragt. Timo Röntsch von den Freien Wählern hatte den Antrag als Fraktionsvorsitzender eingebracht.
Der Ausschuss für Feuerschutz, Ordnung und Sicherheit entwickelte daraufhin vorab eine alternative Lösung und einen geänderten Antrag. Statt einer Neubeschaffung soll der bisherige Wagen des Gemeindebrandmeisters nach Auslieferung eines neuen Fahrzeugs an den Stellvertreter übergeben werden.
Breite Unterstützung in allen Gremien
Alle elf Mitglieder des Fachausschusses stimmten dieser wirtschaftlichen Lösung zu. Auch im Gemeinderat fand der Vorschlag parteiübergreifende Zustimmung.
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Für einen kurzen Moment der Unruhe sorgte eine direkte Ansprache nach der Abstimmung von Timo Röntsch in Richtung der Seevetaler Bürgermeisterin Emily Weede. Sie hatte während der Ausführung des Antrages durch Röntsch mehrmals mit dem Kopf geschüttelt. Nach einem kurzen Dank an die Ratsmitglieder wandte sich Röntsch an die Bürgermeisterin: „Während meines Vortrags mit dem Kopf zu schütteln ist nicht respektvoll.“ Er spielte damit auf ein am Anfang der Ratssitzung gesetztes Plädoyer der Verwaltungschefin für mehr Respekt untereinander an.
Wichtige Aufgabe in großer Gemeinde
Die 45.000-Einwohner-Gemeinde Seevetal erstreckt sich über mehrere Ortsteile. Der stellvertretende Gemeindebrandmeister muss im Einsatzfall jederzeit schnell vor Ort sein können, um Leitungs- und Koordinationsaufgaben zu übernehmen. (dh)















