Heidegipfel in Bispingen: Breiter Protest gegen ICE-Neubaustrecke

Seeveetals Bürgermeisterin Emily Weede, Landräte, Niedersachsens Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne und Mitglieder des Projektbeirats beim "Heidegipfel" Foto: Weippert
Seeveetals Bürgermeisterin Emily Weede, Landräte, Niedersachsens Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne und Mitglieder des Projektbeirats beim "Heidegipfel" Foto: Weippert

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Seevetal/Bispingen. Beim sogenannten „Heidegipfel” haben am Sonntag rund 120 Vertreter aus Politik und Bürgerinitiativen gegen die geplante ICE-Neubaustrecke zwischen Hamburg und Hannover protestiert. Seevetals Bürgermeisterin Emily Weede nahm an dem Treffen in Bispingen teil.

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„Der Heidegipfel war eine sehr wichtige Veranstaltung um die Solidarität in der Region zu zeigen. Alle stehen zusammen. Das Land Niedersachen, die Landräte, die Bürgermeister und die Bürgerinitiativen. Wir alle kämpfen gemeinsam für den Erhalt unserer Heimat”, sagt Weede. 

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Die Deutsche Bahn hatte Ende Juni 2025 ihre Pläne zum Neubau der Trasse wieder aufgenommen. Dies steht im Widerspruch zu einer früheren Einigung: Im Dialogforum Schiene Nord wurde ursprünglich beschlossen, die bestehende Strecke auszubauen.

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In einer Abschlusserklärung forderten die Teilnehmer Patrick Schnieder (CDU), Bundesverkehrsminister, auf, die Planungen für die Neubaustrecke sofort zu stoppen. Auch Lars Klingbeil (SPD), Bundesfinanzminister, positionierte sich bereits vor dem Treffen klar: „2015 wurde im Dialogforum Schiene Nord ein breiter Konsens erreicht. Es wäre ein schwerer Fehler, diesen demokratisch legitimierten Kompromiss jetzt zu ignorieren.” Grant Hendrik Tonne (SPD), Verkehrsminister von Niedersachsen, sprach sich beim Treffen ebenfalls deutlich gegen die Neubaupläne aus. (dh)

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