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Seevetal. Rund 100 Seevetaler haben am Freitagabend der Deutschen Bahn symbolisch die Rote Karte gezeigt. An der Karoxbosteler Chaussee/Henry Henschen Allee demonstrierten sie um 17.30 Uhr auf einem Feld gegen die geplante ICE-Neubautrasse.
Die Bürgerinitiative Trassenalarm e.V. hatte zu der Protestaktion aufgerufen. Mit Kreuzen, roten Karten und Plakaten machten die Teilnehmer ihrem Unmut Luft. Eine Drohne visualisierte die geplante Höhe der Trasse an dem Standort, der nach Bahnplänen zu einem der höchsten Punkte werden soll.
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Stefan Mundt von der Bürgerinitiative kritisierte das Vorgehen der Bahn scharf. „Die Bahn spielt ein falsches Spiel und will die Trasse als Prestige Projekt durchsetzen”, sagt Mundt. Besonders der Ortsteil Meckelfeld sei von den Planungen betroffen.

Seevetals Bürgermeisterin Emily Weede (CDU) sagt Unterstützung zu und positionierte sich deutlich gegen das Projekt: „Die Bahn wird sich an uns die Zähne ausbeißen. Wenn wir zusammenhalten wird es diese Trasse hier nicht geben”, sagt Weede. Sie verwies darauf, dass die Seevetaler Verwaltung seit 2015 nicht mehr neutral sei, da die Planungen die Existenz der Gemeinde bedrohen würde

Weitere Protestaktionen geplant
Die Bürgerinitiative plant bis Oktober jeden Freitag weitere Rote-Karte-Aktionen. Die nächste Veranstaltung findet am Freitag, 22. August, um 17.30 Uhr vor der Bücherei Seevetal in Meckelfeld statt. Ein besonderer Höhepunkt soll das Whyte-Dinner des Widerstands am Sonntag, 14. September in Ramelsloh werden, das gemeinsam mit der Bürgerinitiative Y‑Monster ausgerichtet wird. Auf der Internetseite www.trassenalarm.de will der Vorstand von Trassenalarm zeitnah über kommende Veranstaltungen informieren. (dh)

















