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Seevetal. Die Probleme bei der Müllabfuhr im Landkreis Harburg reißen nicht ab. Auch in dieser Woche blieben in mehreren Seevetaler Ortsteilen Gelbe Säcke ungeleert am Straßenrand stehen. Besonders betroffen sind nach Angaben von Anwohnern aktuell die Ortschaften Fleestedt, Ramelsloh und Hittfeld.
Nachsammlungen für die betroffenen Gebiete sollen bereits heute beginnen. Anwohner werden gebeten, ihre Tonnen und Säcke zunächst stehen zu lassen. Das zuständige Entsorgungsunternehmen Knettenbrech + Gurdulic plant, den aktuellen Rückstand bis zum Ende der Woche aufzuarbeiten. Dafür sollen auch am Samstag zusätzliche Sammelfahrten durchgeführt werden.
Die Müllprobleme ziehen sich durch den gesamten Landkreis. In den vergangenen Wochen gab es auch Berichte aus Buchholz, Salzhausen und Hollenstedt über nicht abgeholte Abfälle. Damit dauert die unzuverlässige Abholung der gelben Säcke nun schon mehr als einen Monat an.
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Als Hauptgrund für die anhaltenden Schwierigkeiten nennt der Landkreis weiterhin Personalengpässe beim Entsorgungsunternehmen. Krankheitsbedingte Ausfälle hätten die ohnehin angespannte Personalsituation zusätzlich verschärft. Das Unternehmen Knettenbrech + Gurdulic hatte bereits im Juli mit einer Willkommensprämie von bis zu 1000 Euro um neue Mitarbeiter geworben.
Betroffene Bürger können sich unter der Rufnummer 04171 – 693694 oder per E‑Mail an abfallberatung@lkharburg.de an den Landkreis wenden.
Umstellung auf Gelbe Tonne im kommenden Jahr
Während die aktuellen Probleme anhalten, steht bereits die nächste Veränderung in der Abfallentsorgung bevor: Zum 1. Januar 2026 wird im Landkreis Harburg die Abholung von Leichtverpackungen vom Gelben Sack auf die Gelbe Tonne umgestellt.
Ob die Umstellung auf die Gelbe Tonne zu einer Verbesserung der Abholsituation führen wird, bleibt abzuwarten. (JOTO)

















