
Seevetal/Hittfeld. Bei hochsommerlichen Temperaturen informierten sich am Mittwoch, 2. Juli mehr als 50 Bürger in der Burg Seevetal über das geplante Schwammstadt-Konzept für Hittfeld. Das Projekt verbindet die Entwicklung des Baugebiets „Nördlich Göhlenbach” mit einer umfassenden Renaturierung des Bachlaufs – seevetal-aktuell.de berichtete.
Das innovative Konzept sieht vor, Regenwasser wie in einem Schwamm gezielt aufzunehmen und zu speichern. Dies geschieht durch ein System aus Mulden, unterirdischen Speicheranlagen und Überflutungsflächen. Das gespeicherte Wasser kann zur Bewässerung genutzt oder kontrolliert in den Göhlenbach abgegeben werden. Der Göhlenbach selbst erfährt eine ökologische Aufwertung. Der bislang teilweise verrohrte Bach wird auf die Nordseite der gleichnamigen Straße verlegt und naturnah gestaltet. Der Meyermannsteich wird im Zuge der Arbeiten entschlammt und verkleinert.
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Millionenförderung vom Bund
Die Gemeinde Seevetal konnte sich 2022 erfolgreich um Fördermittel bewerben. Das Projekt setzte sich gegen mehr als 280 Mitbewerber durch. Der Bund fördert die Maßnahmen mit 2,18 Millionen Euro, was 85 Prozent der Gesamtkosten entspricht. Die ersten vorbereitenden Arbeiten beginnen noch im Juli.
Die Seevetaler Bürgermeisterin Emily Weede, sicherte während der Veranstaltung eine kontinuierliche Information der Bürger zu. Sie griff auch den Vorschlag auf, öffentliche Baustellenbesichtigungen anzubieten. Andrea Ludwig vom Büro Rademacher und Partner und Klaus Kondler vom Büro Ohlenroth und Brunckhorst stellten die detaillierten Planungen vor. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist für Ende 2026 vorgesehen. (dh)
















