Schafe statt Maschinen an Seevetaler Regenrückhaltebecken

Ökologische Aufwertung: Neue Wege in der Landschaftspflege in der Gemeinde Seevetal. Foto: Gemeinde Seevetal
Ökologische Aufwertung: Neue Wege in der Landschaftspflege in der Gemeinde Seevetal. Foto: Gemeinde Seevetal

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Seevetal/Fleestedt. Die Gemeinde Seevetal geht neue Wege bei der Pflege ihrer Regenrückhaltebecken. In Zusammenarbeit mit dem Betriebshof, der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und dem Schäfereibetrieb Reuscher startet ein innovatives Konzept zur ökologischen Aufwertung von drei gemeindeeigenen Anlagen.

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Die Regenrückhaltebecken „Jesdal” und „Auf dem Wittenberg” in Fleestedt sowie „Bosteler Feld” in Hittfeld werden künftig nicht mehr mit Maschinen gemulcht. Stattdessen hat der Betriebshof bereits Teilbereiche mit artenreichem, gebietseigenem Saatgut neu eingesät. 

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Kernstück des neuen Konzepts ist die extensive Beweidung durch Schafe. Diese schonende Form der Landschaftspflege soll besonders Insekten und Amphibien zugutekommen. Simon Clausing von der Stabsstelle Umwelt der Gemeinde Seevetal betont: „Wir sind überzeugt, dass dieses neue Pflegekonzept beispielgebend für den naturnahen Umgang mit technischen Bauwerken sein kann.”

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Lebensraum für geschützte Arten

In den Nassbereichen der Becken wurden bereits Grasfrösche, Erdkröten und Teichmolche nachgewiesen. Die sanfte Beweidung durch Schafe schützt besonders die jungen Amphibien, die nach ihrer Entwicklung im Wasser neue Lebensräume suchen.

Biologische Vielfalt im Fokus

Das verwendete Saatgut wurde speziell auf die örtlichen Bedingungen abgestimmt. Es soll zahlreichen Insekten, Vögeln und Amphibien neue Lebensräume bieten und die biologische Vielfalt in den Anlagen deutlich erhöhen. (dh)

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