Seevetaler Feuerwehr übt Rettung von Pferden, Rindern und Lamas

Mit dem 200 Kilogramm schweren Übungsdummy "Hope" trainierte die Feuerwehr verschiedene Rettungsszenarien. Foto: Feuerwehr Seevetal
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Seevetal/Moor. Die erste komplett ausgebildete Großtierrettungseinheit im Landkreis Harburg hat am Samstag ihre praktische Übung absolviert. 18 Feuerwehrleute trainierten im Ort Moor die Rettung von Pferden, Rindern und Lamas.

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Unter der Leitung von Michael Böhler von der Firma „ComCavalo Technische Großtierrettung” lernten die Teilnehmer den Umgang mit einem lebensgroßen Rettungsdummy. Das 200 Kilogramm schwere Kunststoffpferd „Hope” diente als Übungsobjekt für verschiedene Rettungsszenarien. 

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Die Ausbildung begann mit einer zweistündigen Theorieeinheit. Dabei vermittelte Böhler wichtiges Grundwissen über das Sichtfeld und Verhalten von Pferden. Anschließend ging es zur praktischen Übung auf die Wiese.

Effiziente Rettungstechniken trainiert

Mit spezieller Ausrüstung wie Fädelstangen und Rettungsgurten demonstrierten die Retter eine schonende Bergung von Großtieren. Kunststoffplatten ermöglichten den sicheren Transport auch schwerer Tiere aus Gefahrenzonen.

„Während des Studiums wird das Thema Tierrettung nicht behandelt”, sagt Tierärztin Kim Lang. Auch der Fachberater Pferd der Feuerwehr, Elma Sicke, bestätigt den hohen Lerneffekt der Weiterbildung vor Ort.

Die neue Einheit stößt bereits auf regionales Interesse: Vier Einsatzkräfte aus Salzhausen und eine Kameradin aus Pattensen nahmen an der Schulung teil, um ähnliche Einheiten in ihren Gemeinden aufzubauen. 

Video der Rettungsübung

(dh)

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