Hilfe für krebskranke Kinder Seevetal: 140.000 Euro gespendet

Stolze 140.000 Euro: Spendenübergabe an der Horster Mühle. Foto: HKK
Stolze 140.000 Euro: Spendenübergabe an der Horster Mühle. Foto: HKK

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Seevetal. Der Verein Hilfe für krebskranke Kinder Seevetal e.V. blickt auf ein erfolgreiches Jahr voller Spenden zurück. Im Rahmen eines Vereins-Brunches in der Horster Mühle überreichten die 1. Vorsitzende Anette Kosakowski und der neugewählte 2. Vorsitzende Lars Sammann einen Scheck über 140.000 Euro an die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V.. Die Spende fließt in drei essenzielle Projekte zur Unterstützung krebskranker Kinder und ihrer Familien.

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Seit fast 50 Jahren engagiert sich der Verein für krebskranke Kinder. Ursprünglich entstand die Initiative aus einer Elternschaft der Grundschule Horst, die 1976 einen Weihnachtsbasar für den unheilbar an Leukämie erkrankten Schüler Malte organisierte. 1997 wurde daraus der Verein Hilfe für krebskranke Kinder Seevetal e.V., der mittlerweile eine tragende Säule der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. darstellt. 

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Stephanie Joebsch, die 1. stellvertretende Vorsitzende der Fördergemeinschaft, betonte bei der Scheckübergabe: „Wir sagen Danke und sind stark beeindruckt von diesem großen Engagement. Mit seinem Einsatz trägt der Verein nicht nur zur Finanzierung der Projekte bei, sondern sensibilisiert auch die Öffentlichkeit für das Thema Krebs bei Kindern. Danke, Seevetal!”

Die Spende finanziert drei zentrale Projekte:

  1. 50.000 Euro für Sozialzuschüsse: Familien, die durch die Krebserkrankung eines Kindes in finanzielle Not geraten, erhalten Unterstützung. Oft kann ein Elternteil aufgrund der Pflege und Betreuung nicht mehr zum Einkommen beitragen.
  2. 50.000 Euro für die Erweiterung der Palliativversorgung: Seit 2012 unterstützt der Verein die ambulante Palliativversorgung unheilbar erkrankter Kinder im Großraum Hamburg. Die Mittel fließen in den Ausbau der Betreuung durch eine Brückenärztin sowie in spezielle Sprechstunden für betroffene Kinder und ihre Geschwister.
  3. 40.000 Euro für Kunsttherapie auf der Kinderkrebsstation: Die Kunsttherapie hilft den jungen Patienten, sich kreativ auszudrücken und für eine Weile von ihrer schweren Krankheitssituation abzulenken. Ziel ist es, die Ressourcenstärkung und die gesunde Persönlichkeitsentwicklung der Kinder zu fördern.

Die Vorsitzende Anette Kosakowski zeigt sich stolz auf die Unterstützung durch Ehrenamtliche, Geschäftsleute und Spender: „Wir freuen uns sehr, dass uns auch 2024 wieder so viele Menschen zur Seite standen. Nur dank dieser starken Gemeinschaft ist das hohe Spendenaufkommen möglich.”

Der Vorstand wird nun noch ergänzt: Lars Sammann, der bereits seit 20 Jahren im Verein aktiv ist, wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. „Wir sind ein gutes Team”, freut sich Kosakowski. (tj)

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