
Seevetal/Meckelfeld. Für die Feuerwehr Meckelfeld war 2024 ein ereignisreiches Jahr. Das sagte Ortsbrandmeister Torben Otte auf der Jahreshauptversammlung. Insgesamt 137 Einsätze mussten von den ehrenamtlichen Rettern abgearbeitet werden. 83-mal mussten die Feuerwehrleute zu technischen Hilfeleistungen ausrücken. Brände in Meckelfeld und dem Gemeindegebiet sorgten 2024 für 33 Einsätze. Auch Fehlalarme beschäftigten die ehrenamtlichen im vergangenen Jahr insgesamt 21 Mal.
Besonders in Erinnerungen geblieben sind die Dachstuhlbrände in Ramelsloh, Vahrendorf und Maschen. „Jeder einzelne Einsatz fordert von uns nicht nur Fachwissen und Engagement, sondern vor allem auch das Vertrauen in jede einzelne Kameradin und Kameraden und dessen Erfahrung und Expertise“, sagt Otte.
In der Feuerwehr Meckelfeld engagieren sich in der aktiven Einsatzabteilung insgesamt 77 Kameradinnen und Kameraden. Neben den Einsätzen hat sich die Wehr auch im vergangenen Jahr bei vielen Übungen und Fortbildungen engagiert. Insgesamt 3.089,33 Stunden investierten die Mitglieder in ihrer Freizeit. Auch um „Feuerwehrnachwuchs” hat man sich in Meckelfeld gekümmert. Voller Begeisterung sind aktuell 16 Jugendliche und zwölf Kinder in der Jugend- und Kinderfeuerwehr aktiv.

Ein besonderes Highlight im letzten Jahr und auf der Jahreshauptversammlung war der neue Jugendbus. Diesen konnte die Feuerwehr durch Spendengelder noch im letzten Jahr anschaffen. Mit dem neuen Bus sollen die Kinder- und Jugendlichen zukünftig besser zu Veranstaltungen, Übungen und Ausflügen gefahren werden. „Großer Dank geht an alle Beteiligten der Feuerwehr, der Verwaltung der Gemeinde Seevetal und ganz besonders an die vielen großzügigen Spender“, so Otte. In nur drei Monaten haben es die Mitglieder der Feuerwehr geschafft das Projekt umzusetzen.
Feuerwehr gründet Förderverein
Überraschende Neuigkeiten gab es auf der Jahreshauptversammlung vom Kommando der Wehr. Dort entschied man sich einen Förderverein zu gründen. Dieser soll neue Rechtssicherheit schaffen und der neuen Brandschutzverordnung vorgreifen. Zukünftig sollen Veranstaltungen und die Teilnahme der Feuerwehr am Meckelfeld am Dorffest und dem Laternenumzug unter der Schirmherrschaft des Fördervereins stattfinden. Durchgeführt werden die Veranstaltungen aber weiterhin von der Feuerwehr. Der Laternenumzug im vergangenen Jahr war ein besonderes Highlight und war sehr gut besucht. Gemeinsam mit dem Meckelfelder Ortsrat soll er auch in diesem Jahr wieder stattfinden. Geplant ist der Umzug am ersten Samstag im November.

Besondere Ehrungen
Auf der Jahreshauptversammlung gab es auch zwei besonderes Ehrungen. So wurde Rainhard Heitkamp für die 50-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr ausgezeichnet. Heitkamp ist am 15. August 1974 zur Feuerwehr gekommen und engagierten sich seitdem in zahlreichen Funktionen innerhalb der Wehr. Auch für Ortsbrandmeister Torben Otte gab es eine Auszeichnung. Er engangiert sich seit nunmehr 25 Jahren für die Feuerwehr und wurde dafür von Gemeindebrandmeister Rainer Wendt geehrt.
Zum Feuerwehrmann und zur Feuerwehr Frau wurden Thristan Müller, Christoph Seidel, Amy Lor Feddern, Sarah-Kim Heitmann, Niclas Meisch, Anna-Lena Coring, Tobias Stüven ernannt. Zum Löschmeister ernannt wurden Marcel Lindackers, Sven Stöter und Torben Otte.
Änderungen gab es bei den Funktionen innerhalb der Wehr. Julia Cölln wurde als neue Atemschutzgerätewartin gewählt und löst Sven Stöter von seinem Amt ab. Ihr vorheriges Amt als stellvertretende Atemschutzgerätewartin übernimmt jetzt Nico Beecken. Bei der Kinderfeuerwehr löste Björn Lemke die bisherige Kinderfeuerwehrwartin Tjorven Brokmeier ab. Sie wurde zur Stellvertreterin gewählt.
Wiedergewählt wurden: Lars Flügge als Gerätewart, Erik Thiele als Zeug- und Gerätewart, Christian Kolbe als Jugendfeuerwehrwart und Gruppenführer, Nicole Lossie als stellvertretende Jugendfeuerwehrwartin, Felix Tewes und Kai Thiele als Gruppenführer, Tanja Kolbe als Kassenwartin, Steven Reinke als Sicherheitsbeauftragter und Kai Schukies als Festleiter der Feuerwehr Meckelfeld. Auch beim Funkwart blieb alles unverändert. Das Amt wird weiterhin von Benjamin Wiesner ausgeführt. (dh)















