Seevetal/Lindhorst. Für den Ernstfall vorbereitet sein ist wichtig. Genau dafür gab es in der vergangenen Woche für die Feuerwehr eine großangelegte Einsatzübung in Lindhorst. Das Übungsszenario war eine alte „brennende“. Scheune. Mit einer Nebelmaschine wurde dichter Brandrauch simuliert. Im Gebäude galten zwei Erwachsene und ein Kind als vermisst. Eine weitere Person wurde auf dem Hof unter einer Walze eingeklemmt vorgefunden.
Die Feuerwehren Lindhorst und Helmstorf gingen mit vier Trupps unter Atemluft unabhängigem Atemschutz zur Menschenrettung in die Scheune vor. Währenddessen stellten zwei Trupps die Wasserversorgung sicher und zwei weitere Trupps bereiteten einen Löschangriff vor, um die brennende Scheune zu löschen und das nebenstehende Reetdachhaus zu schützen.
Zum Ende der Übung kam es noch zu einem gespielten Atemschutz Notfall. „Es blieben aber alle Feuerwehrleute unverletzt“, sagt Feuerwehr Pressesprecher Andreas Feldtmann. Die Feuerwehr Hittfeld kümmerte sich in dieser Zeit um das Sichern der Walze und konnte mit Einsetzen der Hebekissen die eingeklemmte Person unter der Walze befreien. (dh/ein)















