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Seevetal/Hörsten. Die Gemeinde Seevetal warnt aktuell vor dem Eichenprozessionsspinner. Am Montagmorgen hatte sich eine aufmerksame Bürgerin bei der Gemeinde gemeldet und über die Sichtung eines Nests am Hörstener See informiert.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Fachabteilung der Gemeinde im betroffenen Bereich Warnschilder aufgestellt. Spaziergänger werden gebeten, den Aufenthalt unter Eichen auf ein nötiges Minimum zu beschränken und die Raupen auf keinen Fall in die Hand zu nehmen.

Durch den Kontakt mit den sogenannten Brennhaaren der Raupe können Hautirritationen, Augenreizungen, Atembeschwerden und allergische Reaktionen auftreten. „Eine Beseitigung des Nestes gestaltet sich an dieser Stelle äußerst schwierig, da diese mit den Gerätschaften für ein sicheres Absammeln nicht zu erreichen ist. Der Einsatz von chemischen Mitteln ist aufgrund der Toxizität in der Nähe von Gewässern nicht zulässig“, heißt es aus dem Rathaus in Hittfeld. (dh)
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