Rock für Tschernobyl in Jesteburg: Spenden gehen an die Tafel

Sie organisieren das Benefizkonzert Rock für Tschernobyl: (v.l.n.r.) Jannik Deters, Hallie Dehne, Lale Lucks, Emelie Thiemann, Marie Christiansen, Oliver Werner, Carlo Kniep. Foto: R. Sawatzki.
Sie organisieren das Benefizkonzert Rock für Tschernobyl: (v.l.n.r.) Jannik Deters, Hallie Dehne, Lale Lucks, Emelie Thiemann, Marie Christiansen, Oliver Werner, Carlo Kniep. Foto: R. Sawatzki.

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Seevetal/Jesteburg. Am Sonnabend, 8. Juni, verwandelt sich die Naturbühne in Jesteburg wieder zur Rockbühne: Drei Musikgruppen spielen ab 18.30 Uhr beim Benefizkonzert „Rock für Tschernobyl“. Organisiert wird das Konzert bereits zum 12. Mal von der Evangelischen Jugend Jesteburg und Bendestorf. 

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In diesem Jahr fließen die Erlöse an „Die Tafel e.V.“ in Buchholz. Zum Organisationsteam gehört auch Carlo Kniep (18), der trotz Vorbereitung auf die mündliche Abitur-Prüfung das Event mitorganisiert. „Es ist einfach super, gemeinsam mit anderen Jugendlichen ein solches Event zu organisieren und damit noch etwas Gutes zu tun“, sagt Carlo Kniep (18).

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Die Jugendlichen haben drei Bands aus den vielen Bewerbungen ausgewählt. Es spielen „Rakete“ (Rock, Pop), „Royalist“ (Rock, Pop) und „Sonic Space Club“ (Funk, Rock). Die Karten kosten im Vorverkauf sieben Euro über die Internetseite der Ev. Jugend (www.evjujesbe.de) und per QR-Code, der auf jedem Plakat abgedruckt ist. Die Karten an der Abendkasse kosten zehn Euro.

In diesem Jahr gibt es wieder eine Happy Hour, eine Cocktail Bar, Bier und Wein, vegetarische Gerichte, Waffeln, Würstchen und mehr. „Für die Tombola haben Geschäftsleute aus Jesteburg und Umgebung viele schöne Preise gespendet“, sagt Carlo Kniep. Unterstützt werden die Jugendlichen finanziell zudem von der Sparkasse Harburg-Buxtehude, der Volksbank Lüneburger Heide eG, der Jesteburger Waldklinik und Erdtmann Immobilien.

In den vergangenen Jahren gingen die Erlöse immer an die Ferienaktion des Ev.-luth. Kirchenkreises Hittfeld: Kinder aus der Nähe von Tschernobyl in Weißrussland erholten sich für vier Wochen vom Leben in der Strahlungsregion bei Gasteltern im Kirchenkreis Hittfeld. Mit den Erlösen konnten Ausflüge und eine Woche an der Nordsee mitfinanziert werden. Seit 2020 kommen keine Kinder mehr aus Weißrussland, zunächst lag es an der Corona-Pandemie, danach machte es die politische Situation unmöglich. Die Ev. Jugend entscheidet daher jedes Jahr, wen sie mit den Erlösen unterstützen. In diesem Jahr fiel ihre Wahl auf „Die Tafel e.V.“ in Buchholz. (dh/ein)

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