Energieberatung: Nachfrage im Landkreis Harburg steigt deutlich an

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Seevetal/Landkreis Harburg. Steigende Energiepreise und nun der Ukraine-Krieg mit der Diskussion um Gas- und Öllieferungen haben den Bedarf an Energieberatungen im Landkreis Harburg noch einmal in die Höhe schnellen lassen. Klimaschutzmanager Oliver Waltenrath merkt das ebenso wie die Berater der Verbraucherzentrale Niedersachsen (VZN). Aufgrund der starken Nachfrage kommt es aktuell zu langen Wartezeiten bei den Energie-Checks vor Ort, die im Landkreis Harburg in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Niedersachsen stattfinden. Neue Checks bei den Bürgerinnen und Bürgern zu Hause können daher aktuell nicht angeboten werden. Die bereits eingegangenen Anmeldungen für Energieberatung werden noch bearbeitet. Der Landkreis Harburg und die VZN bieten aber andere Informationsmöglichkeiten an.

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Der Landkreis und die VZN kooperieren seit Jahren erfolgreich bei verschiedenen Beratungsangeboten zum Thema Energiesparen am und im Gebäude, zur Anlagentechnik und zum Einsatz erneuerbarer Energien. „Der Bedarf an fachlich fundierter und neutraler Beratung zu Energiethemen ist groß“, sagt Oliver Waltenrath, Leiter der Stabsstelle Klimaschutz. „Das spüren wir immer wieder – und das zeigt nicht zuletzt der große Erfolg bei unseren Beratungsaktionen.“ Noch einmal verstärkt habe sich die Nachfrage nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine und die Diskussion um die Sicherheit der Energieversorgung und die Frage, welche Energiequellen künftig sowohl sicher als auch klimafreundlich sind. 

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„Viele Bürgerinnen und Bürger fragen, wie sie durch Photovoltaik oder Wärmepumpentechnik, aber auch Hausdämmungen und Heizungssanierungen den eigenen Energieverbrauch und die Kosten senken können“, merkt Waltenrath in vielen Gesprächen. „Aber auch angesichts des Klimawandels mit seinen unübersehbaren Folgen wollen viele Bürgerinnen und Bürger aktiv werden.“

Klimaschutz wird im Landkreis Harburg schon seit Jahren großgeschrieben. Nicht umsonst hat der Landkreis die Auszeichnung als Europäische Energie- und Klimaschutzkommune erhalten, und bis 2040 will der Landkreis klimaneutral werden. „Als Stabsstelle unterstützen wir die Bürgerinnen und Bürger, dazu einen wichtigen Beitrag zu leisten“, sagt Klimaschutzmanager Waltenrath.

Auch wenn die persönlichen Termine aktuell ausfallen, die Verbraucherzentrale bietet weiterhin Beratungen telefonisch über die kostenfreie Telefonnummer 0800 – 809 802 400 oder per Video an. Auch Online-Vorträge werden regelmäßig angeboten. „Bei klaren Sanierungsabsichten empfehlen wir einen kostenpflichtigen individuellen Sanierungsfahrplan“, sagt Waltenrath.

Wer darüber hinaus einen Überblick über sämtliche Klimaschutz-Serviceangebote für den Landkreis Harburg sucht, für den gibt es die virtuelle Energieagentur der Kreisverwaltung www.energiewegweiser.de. Wer Sanierungen plant, ist beispielsweise beim FördermittelCheck gut aufgehoben. Dort werden sämtliche Fördermittel für Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen aufgelistet – auch für den Bereich der Elektromobilität. EnergiesparChecks beinhalten den SolardachCheck und den HeizCheck.

Ansprechpartner sind auch Oliver Waltenrath und sein Team bei der Stabsstelle Klimaschutz des Landkreises Harburg unter der Telefonnummer 04171 – 693641. (dh/ein)

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