Taucher fischen 150-Kilo Müll aus der Pulvermühle

Insgesamt 150-Kilo Müll fischten die Taucher aus dem Pulvermühlensee in Meckelfeld. Foto: Hamann
Insgesamt 150-Kilo Müll fischten die Taucher aus dem Pulvermühlensee in Meckelfeld. Foto: Hamann

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Seevetal/Meckelfeld. Großer Fang für den Umweltschutz. Rund 150 Kilo Müll haben Taucher am Sonnabend bei der ersten gemeinsamen Gewässerreinigungsaktion von der Deutschen-Lebens-Rettungsgesellschaft (DLRG) Seevetal, der Feuerwehr Buchholz und des Fischereivereins Meckelfeld-Glüsingen an Land geholt. Für die Aktion sind 14 Taucher in speziellen Tauchanzügen ins kühle Nass gegangen. 

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Größter Fund bei der Reinigungsaktion war ein alter Sonnenschirm. Überwiegend haben Taucher aber zahlreiche Glasflaschen aus dem 25 Meter tiefen See gesammelt. Der Pulvermühlenteich ist mit 120.000 Quadratmetern der zweitgrößte Badesee im Landkreis Harburg. 

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Eine ganz besondere Unterstützung ist bei der Gewässerpflege ein Tauchroboter gewesen. Diesen konnte die DLRG Seevetal vor Ort das erste Mal präsentieren. Ab Mitte November kann dieser auch offiziell bei Rettungseinsätzen angefordert werden. „Wir freuen uns mit der modernen Ausrüstung bei Einsätzen unterstützen zu können. Die DLRG Seevetal besitzt den ersten Tauchroboter im Landkreis Harburg“, so Sebastian Zelck von der DLRG. 

Der neue Tauchroboter hat seinen ersten Einsatz bei der DLRG Seevetal in Meckelfeld gut überstanden.
In Zukunft soll dieser in den festen Besitz der DLRG Seevetal übergehen. Foto: Hamann

Mit dem neuen Gerät kann in bis zu 100 Metern Tiefe der Grund und das Gewässer abgesucht werden. Genau so lang ist auch die Kabelverbindung zur Steuerungseinheit. Während Taucher vor dem Einsatz im Wasser noch ausgestattet und vorbereitet werden müssen ist der Roboter in zwei Minuten einsatzbereit. 

Den Tauchroboter konnte sich die DLRG Seevetal vom Unternehmen R. Wölfel Analysetechnik zur Erprobung ausleihen. In Zukunft soll dieser in den vollständigen Besitzt der DLRG übergehen. Dafür werden aktuell schon Spenden gesammelt. Bereits jetzt steht fest: Nach der ersten Gemeinschaftsaktion sollen weitere folgen. (dh)

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