Übung: Verpuffung im Einfamilienhaus – mehrere „Verletzte“

Dichter Rauch verteilte sich im Gebäude und auf den angrenzenden Feldern um die Einsatzstelle. Foto: Hamann
Dichter Rauch verteilte sich im Gebäude und auf den angrenzenden Feldern um die Einsatzstelle. Foto: Hamann

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Seevetal/Moor. Dichter Rauch steigt aus den engen Kellerräumen eines Einfamilienhauses im Kleinmoordamm. Bei einer Verpuffung wurden mehrere Personen im Haus verletzt und gelten als vermisst. Dieses Szenario fanden Einsatzkräfte der Feuerwehr am Dienstagabend in der Seevetaler Ortschaft Moor vor. Schnell waren die Feuerwehren aus Meckelfeld, Moor, Hörsten und Over Bullenhausen vor Ort. Gemeinsam probten die Blauröcke bei einer Übung den Ernstfall. 

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Mit einem Drehleiterfahrzeug wurden "Verletzte" aus dem oberen Stockwerk des Hauses gerettet. Foto: Hamann
Mit einem Drehleiterfahrzeug wurden „Verletzte” aus dem oberen Stockwerk des Hauses gerettet. Foto: Hamann

Rund 40 Einsatzkräfte kümmerten sich an der Einsatzstelle um einen reibungslosen Ablauf. Die Drehleiter der Feuerwehr Meckelfeld wurde in Stellung gebracht, um Vermisste aus dem Obergeschoss des Hauses zu retten. Am Boden gingen Einsatzkräfte unter Atemschutz in das völlig verrauchte Gebäude vor. Zahlreiche Meter an Schläuchen wurden in sekundenschnelle am Einsatzort verlegt. Eine Besonderheit am Brandort war, dass es in direkter Nähe keinen Hydranten zur Wasserversorgung gab. Die Löschwasserentnahme für die Brandbekämpfung musste über einen alten Bohrbrunnen erfolgen. Eine Förderpumpe wurde dafür in Stellung gebracht, saugte das Wasser an und verteilte es in die meterlangen Schlauchbahnen. 

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Für die Löschwasserversorgung mussten vom Bohrbrunnen bis zur Einsatzstelle meterlange Schlauchbahnen verlegt werden. Foto: Hamann
Für die Löschwasserversorgung mussten vom Bohrbrunnen bis zur Einsatzstelle meterlange Schlauchbahnen verlegt werden. Foto: Hamann

Nach rund 40 Minuten war der gespenstische Rauch im Gebäude und auf den umliegenden Feldern verflogen – die „Verletzten“ aus dem Abrissgebäude „gerettet“ und die Übung erfolgreich beendet. (dh)

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