Seevetal/Fleestedt. Jetzt müssen Autofahrer Nerven beweisen. Ab nächsten Montag, 7. Oktober kommt zu der Sperrung der Winsener Landstraße im nödlichen Teil auch noch die Sperrung der Autobahnauffahrt Fleestedt hinzu. Klingt wie Schikane? Ist es aber nicht.
Vielmehr haben hier die verantwortlichen Behörden Hand in Hand zusammen gearbeitet. Baustellenkoordination nennt sich das in der Fachsprache und hier kann der große Nachbar Hamburg noch viel von Niedersachsen lernen. Verkehrsbehinderungen minimieren lautet das Stichwort, das sich auch Landrat Rainer Rempe auf die Fahne geschrieben hat. Ursprünglich waren für den Bereich Fleestedt gleich sechs verschiedene Bauabschnitte geplant – zu unterschiedlichen Zeiten. Jetzt wurde dieses deutlich reduziert.
Während der Neubau des Kreisverkehrs an der Winsener Landstraße bereits auf Hochtouren läuft, wird ab Montag, 7. Oktober die Lärmschutzwand an der Autobahnauffahrt Fleestedt neu gesetzt. Hierfür muss die Auf- und Abfahrt in Richtung Flensburg für rund sechs Wochen gesperrt werden. Der Verkehr wird einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Sicherlich ein Ärgernis für Autofahrer, aber immerhin kommt es geballt und nicht in zwei verschiedenen Phasen.

Vor allem Umleitungen muss der Autofahrer jetzt in Kauf nehmen. Schleichwege sind hier übrigens keine Option – auch der Marquardtsweg ist bereits jetzt völlig überlastet.
Die Sanierung der Winsener Landstraße zwischen Fleestedt und Karoxbostel wird ins Frühjahr 2020 verschoben. „So viele Baustellen in unmittelbarer Nähe abzustimmen, hat allen Beteiligten viel Flexibilität abverlangt”, sagt Baustellenkordinatorin Friederike Wöbse.
Die Auf- und Abfahrt Fleestedt soll in sechs Wochen wieder geöffnet sein. Wenn die Witterung es denn zulässt. Dass die zeitlichen Prognosen seitens der Gemeinde hierbei sehr genau sind, zeigt auch das Beispiel Baustelle Emmelndorf, gegenüber des Bellandris Matthies Neubaus. Hier konnte die Baustelle sogar ein paar Tage eher wieder freigegeben werden. (tj).























